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KAB beklagt Zustand ihres Lagers

Es regnet hinein, es schimmelt, es gibt Nagerbefall: Das von der KAB genutzte Gebäude am Dinkelstadion ist marode. Der Wunsch nach Besserung ist da. Der Bau- und Planungsausschuss sieht keinen akuten Handlungsbedarf.

Heek

14.09.2018
KAB beklagt Zustand ihres Lagers

Unschön präsentiert sich das von der KAB genutzte Gebäude am Dinkelstadion. Foto: © Markus Gehring

Bernhard Homann, stellvertretender Vorsitzender des Bauausschusses, war am Mittwochabend gerade vom Ortstermin im KAB-Vereins- und Lagergebäude zurückgekehrt und konnte dem Ausschuss seinen Eindruck vom schlechten baulichen Zustand mitteilen.

Der hatte sich mit dem Antrag der KAB, in Kooperation mit dem Tennisclub Heek, zu beschäftigen, dass die Gemeinde die Kosten für den Um- oder Neubau des ehemaligen Tennisheims in ein „Mehrvereinslagergebäude“ übernimmt. Kostenschätzung: knapp 150.000 Euro. Begründung der Antragsteller: Das Haus verfalle zusehends, es regne herein, schimmele und es gebe Nagerbefall. Eine vernünftige Lagerung haltbarerer Lebensmittel sei so nicht mehr möglich.

Bereits 2005 Thema

Bereits 2005 habe er einen ähnlichen Antrag auf dem Tisch gehabt, sagte Bauamtsleiter Herbert Gausling. Damals habe es sich um Schäden am Dach gehandelt, aktuell gebe es einen Wasserschaden. Umkleidekabinen und Toilettenanlagen seien zu Lagerräumen umgewandelt worden, beschrieb Gausling die Ausgangslage. Vom KAB-Vorsitzenden habe er aber auch erfahren, dass die Lage dort tolerierbar sei. Gausling: „Es gibt Handlungsbedarf, aber nicht morgen am Tag.“ Man müsse vielleicht auch ganz neu denken und optional die Möglichkeiten Neubau an der Stelle oder Nutzungen anderer Gebäude in Betracht ziehen. Der KAB gehe es darum, betonte Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff, zu erfahren, ob sie mit Unterstützung aus dem Rathaus rechnen könne.

Das bejahten SPD und CDU klar, aber nicht sofort. Hermann-Josef Schepers (SPD): „Vielleicht 2020/21, die Mittel sind einfach nicht da.“ Außerdem regte er an, auch mit Kirche und Sportverband zu sprechen. Auch die CDU-Fraktion erkannte zwar die „verbesserungswürdige“ Situation an, hielt aber auch spontanes Handeln nicht für angebracht. Mario Strehlow regte allerdings kurzfristige Reparaturen zum Beispiel der Schlaglöcher im Außenbereich an.

Alternativen suchen

Man habe schon nach Alternativen in anderen Gebäuden geschaut, sagte Gausling. Noch sei aber gar nicht klar, welchen Raumbedarf KAB und Tennisverein überhaupt hätten. Die CDU wollte wissen, ob es sich um ein Veranstaltungshaus oder um ein Lagergebäude handeln solle. Geplant sei ein reines Lagergebäude, erklärte der Bürgermeister. Man solle erst den tatsächlichen Bedarf abklären, schlug Hermann-Josef Schepers vor. Das sahen auch die anderen Ausschussmitglieder so und stimmten einstimmig für die Klärung der offenen Fragen vor einer Entscheidung.

Gleichzeitig soll mit dem Gemeindesportverband Kontakt aufgenommen werden, um herauszufinden, ob vielleicht noch andere Vereine Bedarf an Lagerkapazitäten haben. Die Ergebnisse sollen dann in die Haushaltsberatungen einfließen.