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Kreative Kinder machen Kunst in kleinen Quadraten

05.10.2007

Heek Kleine Leinwände füllen sich mit vielen, bunten Kästchen. Anne Uphues vom katholischen Bildungswerk blickt stolz in die Runde. Währenddessen wuselt Renate Außendorf von der Firma Franke und Franke zwischen den Tischen umher. Die beiden Frauen haben "Quadratologo" nach Heek gebracht.

"Quadratologo" ist eine ganz besondere Kunstform. Die mit Netzen bespannten Leinwände wurden vom Münsteraner Manuel Franke erfunden. "Die Aufteilung in Kästchen nimmt den Kindern die Angst vor der leeren Fläche," erklärt Renate Außendorf. Außerdem werde dadurch, dass wirklich jeder so seinen Weg in die Kunst finden könne, Konkurrenzdenken abgebaut. Die Menschen hätten mit einfachen Mitteln Erfolgserlebnisse. Selbst Blinde haben bereits mit Erfolg Quadratologo-Workshops besucht. "Die hatten dann Farben nach Helligkeit geordnet," erinnert sich Außendorf.

Die 19 Kursteilnehmer, darunter 17 Kinder und zwei Mütter, sind eifrig bei der Sache. Jeder hat Kleckse von Acrylfarbe in Komplementärfarben neben sich auf dem Tisch. Der ein oder andere Ellenbogen streift zwar schon einmal die Farbe, doch die kleinen und großen Künstler sind guter Dinge.

So entstehen in kurzer Zeit individuelle Kunstwerke, jedes sieht anders aus. Am Ende des Kurses dürfen sie ihre Werke mit nach Hause nehmen. In der Vergangenheit sind mit Quadratologo schon große Projekte realisiert worden, indem einzelne Bilder zu großen Gesamtwerken zusammengestellt worden sind. Ein großer Vorteil der kleinen Kästchen, wie Teilnehmer und Organisatoren betonen: sie verbinden Menschen. alh www.quadratologo.de

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