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Partner der Exfrau beinahe mit PKW erwischt

17.12.2007

Heek Durch Rücksichtslosigkeit und grob verkehrswidriges Verhalten hat nach Auffassung des Schöffengerichtes in Ahaus ein 49-jähriger Mann aus Heek am 4. Juli einen anderen Menschen in große Gefahr gebracht.

Der Mann, der sich jetzt vor Gericht verantworten musste, war an diesem Tag mit überhöhter Geschwindigkeit aus der Hofeinfahrt seiner Exfrau mit seinem PKW herausgefahren und hätte dabei fast einen 57-Jährigen, der sich auf der Einfahrt befand, erwischt. Der Mann rettete sich durch einen Sprung zur Seite in die Lücke einer angrenzenden Hecke.

Beweise fehlen

Eine Geldstrafe von 2250 Euro (90 Tagessätze zu 25 Euro) und eine Führerscheinsperre von acht Monaten sah das Gericht für den Tatbestand der fahrlässigen Straßenverkehrsgefährdung als erforderliche Sühne an.

Dem Angeklagten war in der Beweisaufnahme nicht mit erforderlicher Sicherheit nachzuweisen, dass er bewusst auf den 57-Jährigen zugefahren war. Es blieben Zweifel, ob er ihn überhaupt auf der Einfahrt gesehen hatte.

Haft gefordert

Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von acht Monaten ohne Bewährung gefordert. Sie war davon überzeugt, dass der Angeklagte dem 57-jährigen Partner seiner Exfrau einen Denkzettel erteilen oder ihn zumindest habe erschrecken wollen. Einen Monat vorher soll er ihm beim Vorbeifahren zugerufen haben: "Dich mach' ich noch einmal platt."

Der Angeklagte blieb in der Hauptverhandlung jedoch dabei, den Mann in der Einfahrt nicht gesehen zu haben. Fest steht: Der Heeker belästigt seine Exfrau bereits seit längerer Zeit und ist dafür auch schon vom Gericht zur Rechenschaft gezogen worden. ek

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