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Straßenbauer geben nach langem Winter Gas

Ausbau der B70

HEEK "Voraussichtliches Ende der Bauzeit: Mitte April." Als die Verantwortlichen des Landesbetriebs Straßen NRW das gesagt haben, wussten sie nicht, wie lang und hart der Winter werden würde. Inzwischen laufen die Arbeiten für den im Juni 2009 begonnenen Umbau der Heeker Ortsdurchfahrt B 70 zwar längst wieder auf Hochtouren, aber mit einem Ende ist erst im Juli zu rechnen - "voraussichtlich".

von Von Sylvia.Luettich-Guer

, 10.04.2010
Straßenbauer geben nach langem Winter Gas

<p>Noch ist nur eine Spur der Heeker Ortsdurchfahrt befahrbar. <p></p> MLZ Fotos (6) Lüttich-Gür</p>

Dass es jetzt voran geht, ist unübersehbar: Schnurgerade zieht sich die graue Reihe der Kantensteine auf der nördlichen Seite der Straße (links von Ahaus aus kommend) in Richtung Beckers Kamp. Während die Mitarbeiter der Baufirma am Freitag die letzten Steine setzen, rollt der Verkehr auf der anderen Straßenseite in Richtung Metelen an ihnen vorbei - seit Beginn der Straßenbauarbeiten die einzig erlaubte Richtung.

Wo die Autos fahren - längst nicht die üblichen 10 000 am Tag, die noch vor den Umbauarbeiten gezählt wurden und die es wohl auch nach ihrem Ende wieder sein werden - , ist schon alles neu: neuer Asphalt, neue, breite Fuß- und Radwege, neue Übergänge mit weißen, auch für Sehbehinderte ertastbaren Noppensteinen.

Der Blick auf die südliche Straßenseite ist noch einer in die Zukunft - aber die soll auch bald für den Norden Gegenwart werden. "Vom 21. bis zum 23. April wollen wir den Asphalt einbauen", sagt Heinz Göckener, der zuständige Bauleiter vom Landesbetrieb Straßen NRW. Bis dahin seien die nächste Woche am Kreisverkehr beginnenden Pflasterarbeiten zwar noch nicht abgeschlossen - "Klinkern ist Handarbeit, das dauert seine Zeit" -, aber auch schon ein ganzes Stück weiter. Göckener gibt Gas. Er will ab dem 26. April anfangen, abschnittsweise den Verkehr in beide Richtungen wieder zuzulassen.

Das sei zumindest eine kleine Entlastung für die Geschäftsleute zu beiden Seiten, die durch die mehr als einjährigen Straßenbauarbeiten auf eine harte Geduldsprobe gestellt werden.

Wo die einen das Schlimmste bereits hinter sich haben, fängt es für die anderen erst noch an: Zeitgleich mit der Fertigstellung des unteren Teilstücks im Bereich der Gemeindeverwaltung, wird oben zwischen Beckerskamp und Donnerberg die Fahrbahn aufgerissen werden.

Versorgungsleitungen legen, Hausanschlüsse überprüfen - die Heeker wissen inzwischen, mit welchen Tücken das verbunden sein kann. Dennoch ist Göckener optimistisch, das auch dieses Kapitel bis Ende Mai erledigt sein wird - das vorletzte des Umbaus. Denn dann folgen noch die letzten 200 Meter im Bereich Leuskesweg.Der Bauleiter ist zuversichtlich: "Bis Mitte/Ende Juli sind wir fertig" - voraussichtlich.