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Teichrose muss weichen

Heek Die zunehmende Verlandung der Dinkel bereitet nicht nur Ökologen und Angelfreunden Anlass zu Sorge. Einem spezifischen Problem ist in diesen Tagen jedoch Abhilfe geschaffen worden.

23.10.2007

Mit schwerem Arbeitsgerät hat jetzt der Angelsportverein Nienborg nach Absprache mit der Gemeindeverwaltung, dem Wasser- und Bodenverband und der Naturschutz- und Fischereibehörde des Kreises Borken Unterhaltungsmaßnahmen an und in der Dinkel vorgenommen.

Erforderlich wurden diese Arbeiten, da die starke Ausbreitung der Teichrose die Verlandung der Dinkel förderte und wegen des flächendeckenden Bewuchses der Wasserablauf behindert wurde. Daher wurden jetzt mit der Siebschaufel an einem Kettenbagger die Bestände der Teichrosen im Oberlauf der Dinkel ausgelichtet.

Durch die ungünstige Wasserführung im Bereich von Überlauf und Mühle fand die Teichrose in den zurückliegenden Jahren ideale Verbreitungsmöglichkeiten und hatte sich rasant vermehrt. Der geschlossene Teichrosenteppich führte zu einer geringeren Strömungsdynamik und beschleunigte damit die Verlandung der Dinkel im Oberlauf zusätzlich.

Mit der im vergangenen Jahr geänderten Wasserführung und der jetzigen Auslichtung von Beständen der Teichrose sind die Verantwortlichen zuversichtlich, eine Verlandung der Dinkel im Oberlauf zu verlangsamen. Mit den Maßnahmen soll der Teichcharakter oberhalb der Mühle durchbrochen werden und sich auf Dauer wieder eine natürlichere Entwicklung von wasserbewohnenden Insekten, Pflanzen- und Fischarten in dem Fließgewässer durchsetzen.

"Gerade mit Hinblick auf das Fischsterben im vergangenen Jahr wissen wir, wie wichtig es ist, die natürliche Strömungsdynamik in den Fließgewässern zu erhalten", ist Bernd Hoge, Vorsitzender des Nienborger Angelvereins, überzeugt, dass die getroffenen Pflegemaßnahmen der Dinkel und ihrem Fischbestand gut tun werden.

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