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mlzWas Heimatvereine sind und was sie tun

"Heimat ist ein Angebot auch für Flüchtlinge"

"Heimat ist ein Angebot auch für Flüchtlinge"

Dr. Silke Eilers führt seit August 2017 die Geschäfte des Westfälischen Heimatbundes in Münster.  Foto: Greta Schüttemeyer

NRW Sie pflegen Streuobstwiesen, reden Plattdeutsch oder kämpfen für die Erhaltung von Baudenkmälern: die Heimatvereine. Was sind das für Leute? Welches Konzept von „Heimat“ vertreten sie? Und wie wollen sie ihre Nachwuchssorgen loswerden? Neun Fragen - und neun Antworten. 

Das Potenzial ist riesig: Der Westfälische Heimatbund (WHB) vertritt nach eigenen Angaben 130.000 Mitglieder, die in etwa 550 Heimatvereinen organisiert sind. „Wir sind seit über 100 Jahren aktiv und machen Tag für Tag unsere ehrenamtliche Arbeit vor Ort“, sagt Dr. Silke Eilers (42), die Geschäftsführerin des WHB mit Sitz in Münster. „Allein in Dortmund engagieren sich 30 Vereine und Initiativen im Bereich der Heimat- und Kulturpflege“, erklärt Dr. Mathias Austermann (55). Der Archäologe fungiert seit knapp zwei Jahren als Stadtheimatpfleger und sorgt in der bunten Heimatszene für Koordination und Kommunikation. 

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