Henkel wächst dank Klebestoffen und Zukäufen

Der Konsumgüterkonzern Henkel hat 2017 vor allem von seinem Klebstoffgeschäft profitiert. Auch die getätigten Zukäufe zahlten sich aus. So stieg der Umsatz um 7 Prozent und knackte erstmals die Marke von 20 Milliarden Euro, wie Henkel am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich verdiente der Persil-, Schwarzkopf- und Loctite-Hersteller 2,5 Milliarden Euro und damit knapp 23 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Düsseldorf

, 22.02.2018, 08:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch das Waschmittel Persil ist ein Henkel-Produkt. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Auch das Waschmittel Persil ist ein Henkel-Produkt. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Das operative Ergebnis (Ebit) zog bereinigt um Sondereffekte um gut 9 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro an. Den Aktionären winkt eine Dividende von 1,79 Euro je Vorzugsaktie, was einem Anstieg von 10,5 Prozent zum Vorjahr entspricht.

2018 will Henkel aus eigener Kraft um 2 bis 4 Prozent zulegen und den Gewinn je Aktie ausgehend von den 5,85 Euro des Vorjahres um 5 bis 8 Prozent steigern. Die operative Marge soll sich auf über 17,5 Prozent verbessern.

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