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Hennen erwartet Geisecke - Wichtige Spiele für ETuS/DJK und Westhofen

Fußball-Bezirksliga 14

SCHWERTE Durchweg wichtige Spiele stehen für das heimische Bezirksliga-Quartett auf dem Spielplan. Wobei es in dieser kuriosen Bezirksliga 14, in der ab Platz fünf alle Mannschaften im Abstiegskampf stecken, ohnehin kaum noch Spiele von geringer sportlicher Bedeutung gibt.

von Von Michael Dötsch

, 16.04.2010

Man kennt sich und man schätzt sich. "Wir haben ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu den Hennenern - ich sowieso", sagt der Geisecker Trainer Sven Migas. Als Spieler war Migas vier Jahre für die "Zebras" aktiv - unter anderem auch unter dem heutigen Hennener Trainergespann Habermann/Kolatke. "Man sehen, ob der Lehrlingsjunge seinem Meister ein Schnippchen schlagen kann", scherzt Migas.Der Geisecker Coach erwartet ein Spiel, in dem die kämpferische Komponente im Vordergrund stehen wird. Weil die "Kleeblätter" gerade in dieser Hinsicht am Donnerstag gegen Schwelm in der gut halbstündigen Unterzahl-Konstellation überzeugen konnten, geht Migas durchaus zuversichtlich in das Nachbarschaftsduell. Allerdings muss er auf den gesperrten Manndecker Dirk Goldschmidt und vielleicht auch auf den angeschlagenen Torjäger Thorsten Kramer verzichten. Personelle Sorgen kennt Migas´ Gegenüber Peter Habermann dagegen nicht. Und dass man in den bisherigen Lokalderbys dieser Saison richtig gut ausgesehen hat, ist ein weiterer Punkt, der für die "Zebras" spricht. Andererseits aber hat Habermann Respekt vor den Geiseckern: "Ich schätze diese Mannschaft. Sie hat in den letzten Wochen eindeutig gezeigt, dass sie in die Bezirksliga gehört", verteilt Habermann ein Kompliment an den Nachbarn.

Uwe Kallenbach ist nicht zu beneiden. "Ich habe kaum personelle Alternativen", sagt der Trainer des ETuS/DJK Schwerte vor dem "Sechs-Punkte-Spiel" beim einen Zähler schlechter platzierten Tabellennachbarn. David Flamme, Tim Schöps, Dennis Blachetta, Fabian Kimm und wahrscheinlich auch Christian Klein fallen verletzungsbedingt aus, und mit Bilgehan Karatas hat es eine Stütze der Mannschaft seit einigen Wochen aus beruflichen Gründen nach Aachen verschlagen. Doch Kallenbach jammert nicht: "Egal, wie viele Ausfälle wir haben. Wir müssen das Spiel gewinnen - Ende, Aus!"

Nach der ernüchternden Niederlage beim Schlusslicht Witten kommt nun der Tabellenvorletzte aus Hattingen nach Westhofen. "Die Jungs haben gemerkt, dass da was nicht richtig gelaufen ist - das hat man an ihrer Reaktion nach dem Spiel in der Kabine gesehen. Deshalb bringt es auch nichts, im Nachhinein noch mit dem Hammer draufzuhauen", beschreibt VfB-Trainer Michael Kalwa, wie die Westhofener die Enttäuschung von Witten verarbeitet haben. Hauptproblem vor dem Hattingen-Spiel ist die Besetzung der Torwartposition: Stammkeeper Lushchylin ist gesperrt, sein Vertreter Meinks bei der Bundeswehr. Reserve-Keeper Joachim hat Knieprobleme, so dass Altherrenkeeper "Lolli" Blankenburg zum Einsatz kommen könnte.