Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Herbern hat den Titel zum Greifen nah

Fußball-Bezirksliga 8

HERBERN Ein wirklich reinrassiges Derby ist es wohl nicht, wenn der SV Herbern auf den SV Südkirchen trifft. Ein spannendes und von einer gesunden Rivalität geprägtes Nachbarschaftsduell ist es aber allemal.

von Von Dominik Gumprich

, 23.04.2010
Herbern hat den Titel zum Greifen nah

Ralf Dreier.

SVH-Coach Ralf Dreier geht sogar so weit und findet, dass es ein Spiel wie jedes andere sei und es auch gegen den SVS nur drei Punkte zu gewinnen gäbe. Recht hat er, denn um Nebenschauplätze – ist es nun ein Derby oder nicht? – kann sich Herberns Übungsleiter dieser Tage nicht kümmern: Der Aufstieg in die Landesliga ist in greifbarer Nähe, der SVH kann es aus eigener Kraft schaffen. „Wir müssen jetzt von Spieltag zu Spieltag unser Spiel durchbringen, die Punkte holen und darauf hoffen, dass die Konkurrenz sich selber schlägt“, sagt Dreier, der auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Für die Gäste von Spielertrainer Mark Bördeling stellt sich die Situation etwas anders dar: „Klar, darüber, dass Herbern zu Recht ganz oben steht, darüber brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Aber die Partie ist ein Derby und solche Spiele haben ihre eigenen Gesetze“, so Bördeling.

Für die Südkirchener ist es also „kein Spiel wie jedes andere auch“. Für sie hat die Partie vor allem einen Reiz – dem Nachbarn ein Bein zu stellen. Deshalb erwartet Dreier eine kämpferisch sehr engagierte Truppe aus Südkirchen. Und zu seinem Unwillen befürchtet er insbesondere, dass der SVS sich komplett auf das Zerstören des Spielflusses konzentrieren werde: „Ich wünsche mir das Südkirchen mitspielt, aber die werden ähnlich wie im Hinspiel ordentlich Beton anrühren“, so Dreier. Mehr als ein 0:0 sprang damals in der Hinrunde für den momentanen Spitzenreiter der Bezirksliga nicht heraus, aber die Partie war so etwas  Die Herberner haben also ohne Frage einen Lauf und sind natürlich auch am Sonntag im Heimspiel (15) der Favorit. Wenn es nach Bördeling geht, wäre somit auch das Hinspielergebnis ein perfektes Ergebnis für das Rückspiel: Mir einem Unentschieden sei der Coach auf jeden Fall zufrieden. In personeller Hinsicht hat Bördeling noch an einigen Baustellen zu arbeiten. Die dicksten Fragezeichen stehen hinter den Osmolski-Brüdern Patrick und Dennis.