Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Abschied in der Auferstehungskirche

HERBERN Der evangelischen Kirchengemeinde in Herbern-Walstedde stehen große Umbrüche bevor: Am Sonntag verabschiedeten sich die Mitglieder von Pfarrer Ralph Frieling und von den gewohnten Gemeindestrukturen.

von Von Heinz Rogge

, 20.08.2007
Abschied in der Auferstehungskirche

<p>Pfarrer Frieling (links mit seiner Frau Maike) verabschiedete sich auch von den Presbytern. Rogge</p>

Der Abschied des Pfarrers ist der letzte Akt in der Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde Herbern-Walstedde im Pfarrbezirk Bockum-Hövel 3. Sie wird zum 1. September aufgelöst.

Ab diesem Datum gehört die Herberner Kirchengemeinde zu Stockum im Kirchenkreis Werne und Walstedde zu Drensteinfurt, im Kirchenkreis Ahlen.

"Die Erinnerungen bleiben"

Die Erinnerungen würden bleiben. Die Guten und auch die weniger Guten, sagte Pfarrer Frieling während des Zentralgottesdienstes. FrauPastorin Klein aus Bockum Hövel lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Bezirk Bockum Hövel. Die Kirchengemeinde Herbern-Walstedde sei in den letzten beiden Jahren bei Pfarrer Ralph Frieling gut aufgehoben gewesen. Sie dankte für die gute Kinderarbeit und auch allen Mitarbeitern der Kirche für ihre gute Arbeit.

"Ich möchte Danke sagen, ich Wünsche dem Pfarrer Ralph Frieling und seiner Familie alles Gute", sagte Bernd Simon, im Namen aller Presbyter/innen. Frau Maike Frieling erwartet in Kürze ein Baby.

Arbeit beginnt neu

Die Arbeit für Herbern und Walstedde beginne jetzt neu. Simon hoffe, dass eine gute Freundschaft zwischen Herbern und Walstedde bleibt. Die Gottesdienste blieben beim Alten. Alle Gruppen treffen sich wie bisher. Auch das Treffen der Kindergruppen am Donnerstag findet weiter statt. Der Kirchenchor soll in der bisherigen Form bestehen bleiben.

Zum Abschluss sang der Chor das Lied: "Wenn einer träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, so ist das der Beginn, der Beginn einer neuen Wirklichkeit. Träumt unseren Traum."

Nach dem Gottesdienst gab es Suppe, Kaffee und Kuchen. Auch hier war die Wehmut zu spüren, denn der Abschied tut weh.

Lesen Sie jetzt