Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Bauland weniger gefragt

HERBERN Ihre Wanderschuhe schnürten die Herberner Christdemokraten am Samstag - allerdings nicht, um sich fit zu halten, sondern um sich einen Überblick über die Wohn- und Gewerbegebiete zu verschaffen.

von Von Heinz Rogge

, 13.08.2007
Bauland weniger gefragt

<p>In trauter Runde (von links): CDU-Ortsvorsitzender Heinz Ringelkamp, Firmenchef Daniel Zimmermann und CDU-Gemeindevorsitzender Franz-Josef Schulze Zumkley. Rogge</p>

Los ging's vom Fertigrasenplatz am Siepen. Werner Heitmann, der Vorsitzende des SV Herbern schilderte dort den 480000 Euro teuren Umbau vom Aschen- zum Kunstrasenplatz. Zwei Drittel der Kosten habe der SVH getragen. Heitmann appellierte an die Politiker, sich weiterhin an den Kosten zu beteiligen.

Nachfrage geht zurück

 Anschließend wanderten sie in das Baugebiet Mühlenberg. Hier sind mehr als 80 Wohnungen gebaut worden. Allgemein gehe die Nachfrage nach Bauland zurück, hieß es. Bei der Besichtigung seines Unternehmens berichtete Firmenchef Bentrup, dass es schwere hydraulische Abbruchwerkzeuge und Maschinen fertige, repariere und verkaufe. Die Firma beschäftige 14 Mitarbeiter.

Eine weitere Anlaufstation war die Getränkefirma Zimmermann. Inhaber Daniel Zimmermann betonte, es sei eine richtige Entscheidung gewesen, dass er vor drei Jahren eine Halle im Gewerbegebiet gepachtet habe.

Bei der Feuerwehr

Danach führte die Wanderung zum Feuerwehrgerätehaus an der Bernhardstraße, wo Löschzugführer Lothar Sendermann Informationen über den Alltag der Feuerwehr gab. Bei den "Blauröcken" klang die Wanderung auch in gemütlicher Runde aus. 

Zuvor hatten die Christdemokraten den jüdischen Friedhof besucht. Hier gab Heimatforscher Josef Farwick einen Bericht über die jüdischen Familien in Herbern. Der Friedhof werde zweimal im Jahr von Hauptschülern der Gruppe "Nathan" und anderen Helfern gepflegt, erläuterte er.

Lesen Sie jetzt