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Fast alle Mariengrundschüler können schwimmen

HERBERN Fast alle Kinder, die die Mariengrundschule nach dem vierten Schuljahr verlassen, haben ein Seepferdchen. Sie können mindestens 25 Meter Schwimmen und vom Beckenrand springen, sowie einen Gegenstand mit den Händen aus schultertiefem Wasser holen. Beruhigende Zahlen, die Schulleiterin Ulrike Lonsing-Bußkamp parat hat.

von Von Wolfgang Gumprich

, 15.01.2008

An ihrer Schule wird Schwimmunterricht im ersten, zweiten und vierten Schuljahr durchgeführt, wobei rund 95 Prozent der Kinder nach dem ersten Schuljahr das Schwimmen gelernt haben. Etwa die Hälfte, so schätzt die Schulleitung, erwerbe im zweiten Schuljahr dann das Bronze- oder das Silberabzeichen. Außerdem wird es auf dem Zeugnis vermerkt.

Als Grund für das gute Abschneiden ihrer Schüler nennt Lonsing-Bußkamp die guten Gegebenheiten in der Schwimmhalle auf der anderen Straßenseite sowie die gute Kooperation mit der örtlichen DLRG.

DLRG-Vorsitzender beklagt fehlende Übungsstunden

Deren erster Vorsitzender Paul Schütte vertritt über 260 Mitglieder und beklagt die fehlenden Übungsstunden. Deshalb habe die DLRG schon vor Jahren die Schwimmausbildung an die Schwimmmeister abgegeben und betreibe die Ausbildung zu Rettungsschwimmern. "Unser Mitglieder nehmen an Wettkämpfen teil oder übernehmen in den Sommermonaten den Rettungswachdienst an der Küste," erzählt Schütte.

Großes Lob zollt der DLRG-Mann der Gemeinde: "Wir sind in der glücklichen Lage, ein Schwimmbad zu haben, das sich in einem Top-Zustand befindet."

Empfehlung der Lehrerin

Die DLRG im Bezirk Münster fürchtet, dass in ein paar Jahren 80 Prozent der Kinder, die dann auf eine weiterführende Schule wechseln, nicht mehr schwimmen können. Hier empfiehlt Pädagogin Lonsing-Bußkamp, dass die Eltern mit ihren Kindern regelmäßig zum Schwimmen gehen sollten.