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Faule Bäume im Schlosspark gefällt

HERBERN Nicht der Sturm "Emma", sondern Fäulnis war der Grund, dass einige Bäume im Schlosspark von Westerwinkel gefällt werden mussten. Die kranken Stämme waren zum Sicherheitsrisiko für die Spaziergänger geworden.

von von Heinz Rogge

, 03.03.2008
Faule Bäume im Schlosspark gefällt

Vom Förster gekennzeichnete Bäume wurden gefällt.

"Uns geht es um die Sicherheit der Wanderer und Jogger", sagen dazu Rentmeister Stefan Grünert und Forstaufseher Bernhard Storksberger.

Kastanien und Buchen Schon vor einiger Zeit waren die zu fällenden Bäume rot markiert worden. Für den Laien war meistens nicht erkenntlich, dass diese Bäume gefällt werden mussten. In der Hauptsache sind es Kastanien und Buchen, deren Stämme von innen ausgehöhlt waren.

Nur noch wenige Zentimeter Außenrinde

Zum Teil bestünden die Stämme nur noch aus einer wenigen Zentimetern dicken Außenrinde. Doch, so versichern Grünert und Storksberger, habe dies nichts mit der so genannten Kastanienkrankheit zu tun, die rund 25 Prozent aller Kastanienbäume in Deutschland befallen hat. Die Lebensdauer der Bäume sei je nach Art und Beschaffenheit begrenzt. So werde zum Beispiel eine Kastanie mit Ausnahmen nur 70 bis 100 Jahre alt.

Nachpflanzungen werden die Lücken schließen

Die Besucher müssen auf ihre Bäume im Westerwinkeler Park, der im Stil eines englischen Gartens angelegt wird, allerdings nicht verzichten, denn diese werden durch Nachpflanzungen ersetzt. Das Holz der gefällten Bäume kann als Nutzholz nicht mehr verwendet werden. Es kann aber als Industrie- oder Kaminholz dienen.

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