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Feuerwehr: Gott zur Ehr

HERBERN 100 Jahre Löschug Herbern. Für die Freiwillige Feuerwehr ein Grund zum Feiern. Freunde der Wehr und viele Herberner feierten mit.

von Von Heinz Rogge

, 05.08.2007
Feuerwehr: Gott zur Ehr

Der Herberner Löschzug feiert am Samstag sein 100-jähriges Bestehen.

„Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“ diesen Wahlspruch haben sich die Gründer der Freiwilligen Feuerwehr auf ihre Fahne geschrieben. Dem Wahlspruch sind sie bis heute treu geblieben, obwohl sich die Feuerwehr vom damaligen Ledereimer bis zur heutigen hochtechnisierten Feuerwehr entwickelt hat. Vor 100 Jahren wurde die wohl älteste Bürgerinitiative aus der Taufe gehoben, formuliert Löschzugführer Lothar Sendermann in seinem Grußwort.

Modische Damen

Bei herrlichem Sommerwetter wurde das Jubiläum am Samstag in einem würdigen Rahmen mit vielen Gästen gefeiert. Um 17 Uhr traf sich der Löschzug Herbern. Die Frauen der Feuerwehrmänner hatten sich zu diesem Ehrentag etwas besonderes ausgedacht, sie erschienen in schicken Kleidern der Mode vor 100 Jahren. Als Gäste nahmen aus der Partnerstadt Rheinberg 17 Frauen und Männer der befreundeten Feuerwehr teil. Dabei waren auch die befreundeten Löschzüge aus Ascheberg, Davensberg, Capelle, Holthausen, Werne-Stadtmitte, Stockum und Stockum-VEW, Drensteinfurt, Rinkerode und Bockum-Hövel. Die Herberner Vereine nahmen mit ihren Fahnen und Abordnungen teil. Um 17.45 Uhr setzte sich der Festzug in Bewegung. Musikalisch wurde er von der Jugendblaskapelle Coesfeld und dem Spielmannzug der Kolpingsfamilie Herbern begleitet. Angeführt wurde der stattliche Festzug von dem alten TLF 16, Baujahr 1964. Dicht gefüllt war die Kirche St. Benedikt beim Festgottesdienst zum Jubiläums. Statt der Lesung trugen Feuerwehrmänner ihre Erlebnisse vor. Die Kollekte kommt der Jugendfeuerwehr der Gemeinde zu. Nach der Messe setzte sich der Festzug durch das Dorf zum Mahnmal in Bewegung. Hier begrüßte der Bürgermeister besonders die stellvertretende Landrätin Anne Dabbelt sowie die Gäste aus der Partnerschaft Rheinsberg. Zum Gedenken der verstorbenen Feuerwehrmänner legte der Bürgermeister einen Kranz nieder.

 Urkunde erhalten

Dann marschierte der Festzug zum Feuerwehrgerätehaus an der Bernhardstraße, zum eigentlichen Festakt. „Ich bin stolz auf unsere Feuerwehr“, lobte Löschzugführer Lothar Sendermann seine „Mannen“. Stellvertretende Landrätin Anne Dabbelt überbrachte die Grüße des Landrates und bedankte sich bei den Männern. Der Löschzug Herbern sei eine der tragenden Säulen in der Gemeinde. Stellvertretender Kreisbrandmeister Karl Pollecker dankte der Wehr, für Einsatz und Spenden für den Senegal. Eine Urkunde überreichte Bürgermeister Dieter Emthaus mit den besten Glückwünschen der Gemeinde. Ein gemütlicher Abend mit großem Schmaus rundete die Feier ab.