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Für die Liebe nach Herbern gekommen

HERBERN Karl und Gisela Reichert feiern heute das Fest der Goldenen Hochzeit. Genau vor 50 Jahren gaben sie sich in der Kirche das Ja-Wort. Heute feiern sie mit einem Dankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Benedikt. Kennen gelernt haben sie sich eher durch Zufall.

von Von Heinz Rogge

, 21.12.2007
Für die Liebe nach Herbern gekommen

Seit 50 Jahren verheiratet: Karl und Gisela Reichert.

Gisela Reichert wurde in Herbern geboren, besuchte die Volksschule und war dann als Zahnarzthelferin tätig. Später machte sie sich selbständig. Sie hatte eine Reinigung mit einem Textilgeschäft in der Talstraße.

Ihr großes Hobby war das Klavierspielen. Sie bildete sich zehn Jahre weiter und nahm dann auch Klavierschüler an. Gisela wohnte mit ihren Eltern in der Bergstraße. Sie half auch als Bedienung in der Gastwirtschaft Tergeist mit, wenn dort Not am Mann war.

Hier lernte sie auch ihren späteren Mann Karl Reichert kennen, der mit einer Firma aus dem süddeutschen Raum auf Montage Kabel verlegte. Es hatte sofort zwischen Karl und Gisela gefunkt. Noch im Dezember 1957 wurde standesamtlich und dann auch kirchlich geheiratet.

Karl Reichert ist in Meiersdorf, einem kleinen Dörfchen in Mittelfranken geboren. Seine Eltern hatten eine kleine Landwirtschaft. Als fest stand, dass Karl Reichert in Herbern bleiben würde, nahm er seine Arbeit bei Hoesch in Dortmund auf, wo er bis zu seiner Pensionierung tätig war.

Im Vereinsleben aktiv

Beide Eheleute nehmen seit langer Zeit aktiv am Vereinsleben in Herbern teil. Karl Reichert ist länger als 45 Jahre Mitglied im Bürgerschützenverein. Länger als 40 Jahre war er als Hauskassierer und Offizier im Verein tätig. Heute gehört er dem Beirat an. Gisela Reichert ist ebenfalls Mitglied im Bürgerschützenverein und gehört der Damenschießriege an. Auch in der Caritas ist Gisela aktiv tätig. Beide sind schon lange Jahre Mitglied im Heimatverein.

Zur Goldhochzeit gratulieren ihnen zwei Kinder, Schwiegerkinder, fünf Enkelkinder, sieben Geschwister von Karl Reichert, die aber wegen ihren hohen Alters und Krankheit aus Bayern nicht mehr kommen können, Freunde, Bekannte und die früheren Nachbarn der Münsterstraße.

Nach dem Dankgottesdienst um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Benedikt, den der Kirchenchor St. Benedikt musikalisch umrahmt,  gibt es ab  11 Uhr einen Empfang in Gasthof Deitermann.

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