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Hilfe ist für Herbern Parat selbstverständlich

Notinsel

Lange haben die Herbern-Parat-Mitglieder über das anstehende Projekt Notinsel diskutiert. Im Wirtschaftsförderungsausschuss sorgte ihre Aussage: Wir beteiligen uns nicht an dem Projekt für Diskussionen und Irritationen.

HERBERN

von Von Tina Nitsche

, 03.11.2011
Hilfe ist für Herbern Parat selbstverständlich

Eingehend haben die Herbern-Parat-Vorstandsmitglieder über das Thema Notinseln diskutiert und sind zu einem Ergebnis gekommen.

"Dabei geht es uns nicht um das Geld, dass für das geplante Unterfangen ausgegeben werden muss", machte Stephan Ronge am Mittwochabend im Rahmen eines eigens zum Thema anberaumten Pressegespräches deutlich.

Vielmehr stellen sich die Kaufleute die Frage: "Warum sollen wir Geld für Flyer und Aufkleber ausgeben, für etwas was doch eigentlich selbstverständlich ist?" Die Kaufleute bleiben klar bei ihrer Entscheidung: Sie beteiligen sich nicht an dem Projekt Notinsel. "Es war eine sachliche Entscheidung", erklärte Hubert Streyl, Vorsitzender der Kaufmannschaft Herbern Parat.Projekt ist in Großstädten besser aufgehobeben

Dabei betonen die Vertreter, dass es nichts mit dem eigentlichen Projekt zu tun hat. "Das Projekt ist hervorragend", sind sich alle einig. Allerdings ist es nach Ansicht der Kaufmannschaft für Großstädte, wo andere Strukturen herrschen und die Anonymität größer ist, besser geeignet als auf dem "Platten Land". "Hier stehen alle Geschäfte offen, wer Hilfe benötigt, dem wird sie hier selbstverständlich gewehrt", so Elke Eckmann.

Stephan Ronge untermauerte das Argument noch: "Hier in der gesamten Gemeinde wird seit Jahren bürgerschaftliche Hilfe praktiziert, Hilfe ist selbstverständlich und wir meinen, das Kinder, wenn sie Hilfe brauchen nicht erst nach Aufklebern schauen müssen, das widerspricht ja irgendwie auch der christlichen Erziehung, die ganz klar so ausgelegt ist, das ein jeder nach dem nächsten schauen soll. Hier aber soll Hilfe zur Ware gemacht werden und damit gehen wir nicht konform."Die Kaufleute machten deutlich, dass es sich bei ihrer Entscheidung "Nein zu sagen" nicht um eine Entscheidung aus dem hohlen Bauch handelt. "Wir sind die letzten, die dagegen sind zu helfen", richten sie vielmehr auf diesem Wege einen Appell an alle Eltern, ihren Kindern zu vermitteln, dass in allen Herbernern Geschäften Hilfe gewährt wird.

 

 

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