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Hund nach Unfallhilfe erschossen

ASCHEBERG Seine Hilfe kam einem 29-jährigen Ascheberger teuer zu stehen: der Hilfsbedürftige - ebenfalls aus Ascheberg - erschoss anschließend seinen Hund.

15.10.2007

Der spätere Täter (29 Jahre alt) fuhr am Samstag um 1 Uhr auf der Mühlenstraße mit seinem Auto in den Graben. Zur Bergung seines Autos bat er seinen 29-jährigen Bekannten um Hilfe. Mit einem Traktor zogen sie das beschädigte Auto aus dem Graben.

Danach fuhren beide Ascheberger auf den Hof des Helfers. Dort tranken sie ein Bier. Während einer kurzen Abwesenheit des Helfers wurde der 29-jährige Unfallverursacher vom Hund des helfenden Hofeigentümers gebissen.

Mit einem Revolver zurück auf den Hof

Der Geschädigte wurde anschließend mit einem Rettungswagen zum Krankenhaus gebracht. Nach der Behandlung ließ er sich von einem Taxifahrer zunächst nach Hause  - und anschließend auf den Hof des Helfers bringen.

Dort erschoss er den Hund mit seinem mitgeführten Revolver. Er lud den Hund in sein Auto und fuhr davon. Auf einer Grundstückszufahrt verunfallte der Ascheberger erneut. Das Auto überschlug sich. Er rief abermals zwei Freunde zur Hilfe, die das Auto bargen. Gemeinsam mit dem 29-Jährigen vergruben sie außerdem den getöteten Hund auf einem Acker.

Anzeige gegen den Täter

Am frühen Sonntagnachmittag erstattete schließlich der Hundebesitzer eine Anzeige. Im Rahmen der Ermittlungen nahm die Polizei Kontakt mit dem 29-jährigen Beschuldigten aus Ascheberg auf. Am späten Nachmittag erschien dieser auf der Wache.

Er räumte den Sachverhalt ein und übergab seinen Revolver den ermittelnden Beamten. Er ist im Besitz der erforderlichen Waffenbesitzkarte und eines Jagdscheins. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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