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Musikschule wird teurer

ASCHEBERG Die Musikschule Ascheberg kommt um eine Erhöhung der Beiträge um fünf Prozent nicht herum. Wirksam soll sie voraussichtlich zum 1. April werden.

von Von Heinz Rogge

, 07.12.2007
Musikschule wird teurer

Ballett der ganz klassischen Art präsentierte der Nachwuchs der Musikschule jüngst.

Dies machte Musikschulleiter Christoph Hönig jetzt in der Sitzung des Schul- und Kulturausschusses deutlich. Anders erreiche man keinen ausgeglichenen Haushalt begründete Hönig. Die Einnahmen hätten sich nicht so wie vorausgeschätzt entwickelt. Man werde 2007 ein Minus von etwa 10 000 Euro machen. Für 2007 können man den Haushalt aus den Rücklagen ausgleichen.

Für 2009 werde man nach sieben Jahren mit unverändertem Gemeindezuschuss um eine Erhöhung bitten. Im Rahmen der Haushaltsberatungen für den Kulturetat berichtete der Leiter der Musikschule Ascheberg e.V., Christoph Hönig über Arbeit und Entwicklung der Schule. Über 1062 Unterrichtsverträge verfüge die Musikschule in diesem Jahre, rechne man Mehrfachnutzungen, zum Beispiel durch Instrument- und Ensembleteilnahme heraus, seien es 883 Schüler.

Weniger Schüler

Die Schülerzahlen gingen trotz großer Tanzveranstaltungen zurück. Im Jahresdurchschnitt 2007 habe die Musikschule mit 357 Schülern dennoch weniger Schüler als im Vorjahr (387). Wie Hönig weiter berichtete, sei die Nachfrage nach Instrumental- und Gesangsunterricht unverändert groß. Die Schule habe aktuell 465 Instrumental- /Gesangsschüler. Im Januar kämen noch 20 neue Gitarrenschüler hinzu. Zum Vergleich: 479 Schüler im Jahr 2006, 453 Schüler im Jahr 2005.

Im Bereich Früherziehung komme die demographische Entwicklung auch bei der Musikschule Ascheberg zum Tragen. In diesem Jahr lag die Teilnehmerzahl bei 120 Kindern, im kommenden Jahr werde die Zahl bei etwa 100 liegen. Pro Woche werden an der Musikschule umgerechnet 355 Unterrichtstunden erteilt. Ihr 25-jähriges Bestehen kann die Musikschule im nächsten Jahr feiern. Geplant sind ein Fest am 14. Juni und ein Jubiläumskonzert am 9. November.

VHS-Zahlen stabil

Stabil bleiben die Zahlen der VHS in Ascheberg mit 2800 Kursteilnehmern und 3800 Unterrichtsstunden. Dies berichtete VHS-Leiter Leo Geister in der Sitzung. Ascheberg sei damit das zweite Standbein. Geiser bemängelte hingegen die Kürzung der Landesmittel seit 2002 um 29 Prozent: "Es fehlen 30 000 Euro". Darum hätten die Kursgebühren leicht erhöht werden müssen.

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