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Neuzugang bei OJA

ASCHEBERG Kompromisse macht sie nicht. Vielmehr hat Alina Reismann ihr Ziel fest im Visier. Und mit diesem Konzept scheint die 17-Jährige genau richtig zu liegen.

von Von Bettina Nitsche

, 30.08.2007
Neuzugang bei OJA

Uta Kerckhoff (l.) und Wenckle Lemcken (r.) freuen sich über ihre neue Jahrespraktikantin Alina Reismann (M.).

Seit dem 1. August ist sie der Neuzugang im OJA-Team. Hier absolviert die Lüdinghausenerin, die am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg Sozial-und Gesundheitswesen lernt ihr Jahrespraktium. Insgesamt drei Jahre dauert die Ausbildung, ein Jahr davon ist ein praktisches.

Genaue Vorstellungen

Von ihrem späteren Werdegang hat Alina schon genaue Vorstellungen: "Ich möchte mit schwer erziehbaren Kindern oder Drogenabhängigen arbeiten." Bei der Praktikumssuche ging sie deshalb gezielt vor. Sie wusste, auch aus Erfahrungen, die sie schon aus ehrenamtlichen Tätigkeiten in Jugendzentren gesammelt hat, dass Jugendzentren und Jugendhäuser die besten Möglichkeiten bieten, auf vielfältige Weise mit Jugendlichen zu arbeiten.

Glückstreffer

Nachdem es mit den Jugendhäusern nicht geklappt hat, schrieb sie eine Bewerbung nach Ascheberg. Und hier stieß sie auf offene Türen. "Eine Praktikantin und dann noch für ein ganzes Jahr, das ist ein echter Glückstreffer", freut sich OJA-Mitarbeiterin Uta Kerckhoff. Das vor allem, weil ihre Praktikantin in einem Jahr richtig viel lernen kann.  So hat Alina schon einiges an Büro- und Verwaltungsarbeit kennen gelernt. Sie soll aber neben der Arbeit mit den Jugendlichen auch etwas über die Budgetverwaltung lernen, sowie Konzepte und Flyer zu erstellen. "Ein Jahr bietet ungeahnte Möglichkeiten", so Kerkhoff.

Taxi Mama

Eingesetzt wird Alina in Ascheberg und im Southfive in Herbern. Montags nimmt sie pünktlich morgens um 11 Uhr an der Teamsitzung teil. Die wurde extra wegen ihr auf diesen Zeitpunkt gelegt. Besonders freut sie sich auf Oktober. Dann feiert sie ihren 18. Geburtstag und kann selber zum Dienst fahren. Momentan übernimmt das "Taxi Mama" noch die Fahrten nach Ascheberg.

"Ich freue mich total auf dieses Jahr und wurde hier total nett aufgenommen", ist Alina froh, im Gegensatz zu einigen ihrer Mitschüler, keine Kompromisse eingegangen zu sein.

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