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OJA und die Detektive

ASCHEBERG Ein Teller, diverse Zigarettenstummel, ja selbst Schuheinlagen pappten an der großen Tatortwand auf dem Hof Stummann. Indizien auf der Spurensuche nach den Räubern der großen Schatztruhe.

von Von Bettina Nitsche

, 19.08.2007
OJA und die Detektive

<p>Natürlich fanden die Kinder den Schatz und machten die Diebe dingfest. Nitsche</p>

Diese war den 80 Kindern, die am Wochenende ihre Zelte auf dem Hof Stummann aufschlugen, nämlich kurzerhand gestohlen worden.

Guter Rat teuer

 Während sie mit dem Zeltaufbau beschäftigt waren, verschwand die große braune Truhe. Nun war guter Rat teuer, aber schließlich hieß das Motto des diesjährigen OJA-Zeltlagers nicht umsonst: "OJA und die Detektive". 80 Kinder machten sich nun ans Werk und spürten in akribischer Kleinarbeit die von den Betreuern versteckten Hinweiskärtchen auf.

Spuren erkennen

40 Stück an der Zahl. Die Detektivarbeit wurde außerdem durch viele Workshops am Samstag erleichtert. Dort erlernten sie die Spurensuche und das Erkennen von Spuren. Zudem lernten sie mit Hilfe der Blackstory gezielte Fragen zu stellen, die nur mit ja oder nein beantwortet werden können. Besonders wichtig für die Detektivarbeit sind Notizblöcke, diese wurden in einem weiteren Workshop hergestellt. Und alles diente nur einem Zweck: Gut ausgerüstet erfolgreich die Detektivarbeit zu verrichten.

Schatzsuche

Am Samstagabend dann, hatten die 80 Detektive innerhalb des Zeitplans die 40 Hinweiskarten aufgespürt. Doch damit war der Schatz noch nicht gefunden und die Diebe lange noch nicht gestellt. 80 Kinder mussten nämlich eine bestimmte Schrittfolge ablaufen. Diese führte schließlich zu OJA-Mitarbeiterin Wencke Lemcken und die hatte dann den entscheidenden Hinweis. Dann ging alles sehr schnell.

Hunger

80 kleine Detektive stürmten den Kühlwagen und machten gleich zwei Diebe dingfest: Dirk Hermann und Thomas Holtmann. Die große braune Schatztruhe wurde in Sicherheit gebracht. Im Verhör stellte sich dann raus, dass die beiden großen Männer nur Hunger hatten und sich deshalb der Truhe bemächtigten. Diese war nicht mit Gold und Geld, sondern bis oben hin mit Süßigkeiten gefüllt. Ihren Triumph feierten die 80 Spürnasen anschließend mit einer großen Party, bei der der Herberner Musikservice für die richtige Stimmung auf der Tanzfläche sorgte. Mit von der Partie war natürlich die große braune Kiste, der Inhalt allerdings schwand zusehends. Am Sonntagmorgen zeugte dann nur noch die große Tatortwand von der erfolgreichen Detektivarbeit.

 Die Sponsoren

Ein herzliches Dankeschön geht an die Sponsoren de OJA-Ferienlagers: Taxi Meinardus, Sparkasse Ascheberg, Volksbank Ascheberg-Herbern eG, Hubertus Tillkorn, Bäckerei Lüningmeyer, Förderveren Kleine Raupe und Küchenausstatter Schlick sowie den Musikservice Herbern, der kostenlos für die musikalische Stimmung sorgte.

 

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