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Pfirsichtraum und Hackfleischtopf: Schüler treten beim Koch-Duell gegeneinander an

Profilschule

Es wurde heiß in der Profilschule Ascheberg – und zwar am Herd: Bei einem Kochwettstreit duellierten sich die Siebtklässler der Schule. Mit diesen Menüs verblüfften sie die Jury.

Ascheberg

, 12.07.2018
Pfirsichtraum und Hackfleischtopf: Schüler treten beim Koch-Duell gegeneinander an

Mit höchster Konzentration gingen die Nachwuchsköche zu Werke. © Claudia Hurek

„An die Töpfe, fertig, los“: So lautete das Kommando in der Sendung „Kochduell“, die in den 1990er-Jahren auf einem Privatsender lief. Zwei Kandidaten mussten innerhalb von 20 Minuten ein Menü aus Zutaten zaubern, die sie vorab für 20 D-Mark eingekauft hatten.

Angelehnt an diese TV-Idee fand jetzt in der Profilschule ein Kochduell mit jeweils vier Schülern aus vier Klassen aus dem siebten Jahrgang statt. In Klasse 7 steht auf dem Stundenplan der Schüler Technik und Hauswirtschaft.

Wie funktioniert ausgewogene Ernährung?

Bevor es am Mittwoch an die praktische Umsetzung ging, musste aber erst die Theorie gebüffelt werden. Wie funktioniert ausgewogene Ernährung? Welche Tischregeln gibt es? Wo und wie kaufe ich am besten ein?

Initiatorinnen für das erste Kochduell der PSA waren die Lehrerinnen Katrin Wachsmann und Steffi Burgard; beide waren am Tag des Duells deutlich nervöser als ihre Zöglinge. Sie hatten vorab eine Auswahl an Rezepten zusammengestellt, deren Zutaten die Schüler auch kannten und die nicht mehr als 15 Euro kosten durften.

Es galt, eine Vor- oder Nachspeise sowie ein Hauptgericht zu kochen. Mittels Punktesystem, angefangen von der Rezeptauswahl über den Einkauf bis hin zur Arbeitsorganisation und der Zubereitung der jeweiligen Rezepte, galt es, die Schüler zu bewerten.

Die Bewertung übernahm eine Jury – bestehend aus Katrin Wachsmann, Alexander Neumann vom Förderverein, Clemens von Freeden vom Restaurant Clemens August aus Davensberg sowie Jeanna Lohoff und Helena Freitag aus der Klasse 8b der Profilschule.

Nachdem die Schüler am Mittwochmorgen zuerst die Rezepte ausgewählt und den Einkauf erledigt hatten, mussten der Arbeitsplatz und die benötigten Gerätschaften vorbereitet werden. Fast schon routiniert machten sich die jungen Köche an die Zubereitung. Jeder wusste genau, was er zu tun hatte. Das ordentliche Arbeiten, die Sauberkeit am Arbeitsplatz sowie das Tisch decken und die Anrichtung der Speisen flossen ebenfalls mit in die Gesamtbewertung ein.

Wenn der Papa Koch ist, klappt’s auch beim Nachwuchs

Marcel, der seinem Bruder Maximilian zu Hause immer das Geburtstagsessen kocht, guckt sich bei Mama und Papa – „der ist Koch bei Clemens August“ – stets viel ab. „Auch Herr von Freeden hat mir schon viele gute Tipps gegeben“, erzählte er. Seine Mitstreiter stehen zu Hause ebenfalls gerne in der Küche. „Ich mache am liebsten Lasagne, natürlich richtig mit Béchamelsauce“, sagte Jannis.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Koch-Duell an der Profilschule Ascheberg

12.07.2018
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Die Schüler sind konzentriert...© Claudia Hurek
... und zeigen am Herd, was sie können.© Claudia Hurek
Die Schüler sind konzentriert.© Claudia Hurek
Vier Klassen des siebten Jahrgangs treten im Koch-Duell gegeneinander an.© Claudia Hurek
Das Auge isst mit: Auch die Tischdeko muss stimmen.© Claudia Hurek
Die vier Gruppen zaubern verschiedene Gerichte.© Claudia Hurek
Die vier Gruppen zaubern verschiedene Gerichte.© Claudia Hurek
Die vier Gruppen zaubern verschiedene Gerichte.© Claudia Hurek
Eine Jury bewertet das Essen.© Claudia Hurek
Clemens von Freeden vom Restaurant Clemens August aus Davensberg probiert die Gerichte.© Claudia Hurek
Clemens von Freeden vom Restaurant Clemens August aus Davensberg probiert die Gerichte.© Claudia Hurek
Nach der Jurywertung freuen sich die Schüler über ihre Punkte.© Claudia Hurek
Nach der Jurywertung freuen sich die Schüler über ihre Punkte.© Claudia Hurek
Nach dem Kochwettstreit hinterlassen sie eine saubere Küche.© Claudia Hurek
Noch ein Gruppenfoto zum Schluss. Gut war's – und lecker!© Claudia Hurek
Nach dem Kochen lassen es sich die Schüler auch selbst schmecken.© Claudia Hurek

Nachdem alle Gerichte probiert waren und die Schulküche wieder aufgeräumt war, zog sich die Jury zur Beratung und Punkteauszählung zurück. Insgesamt konnten pro Juror 120 Punkte vergeben werden. Clemens von Freeden zeigte sich überrascht und begeistert vom Eifer der Schüler: „Ich hätte nie damit gerechnet, dass die in dem Alter schon so etwas hinbekommen. Ich bin positiv überrascht über die tollen Ergebnisse.“

Geld für die Klassenkasse

Es gab auch Preise zu gewinnen. Den ersten Platz belegte die 7a mit 471 Punkten, sie erhielt 40 Euro für die Klassenkasse, gespendet von Hildegard Dortmann. Der zweite Platz ging an die 7d mit 465 Punkten. Hier durften sich die Schüler über 30 Euro, gespendet von Uwe Möhrchen vom Schnäppchenmarkt, freuen.

Platz 3 erkochte sich die 7b mit 464 Punkten, sie erhielt dafür 20 Euro, gespendet von Eisenwaren Stiens. Die Klasse 7c ging mit 461 Punkten leider leer aus. „Dabei sein ist alles“, sagten die Schüler aber ganz tapfer und gönnten den anderen ihre Preise.

Die Teams und Gerichte beim Kochduell:
  • Theresa, Greta, Noel und Florian (7a) – Gericht: Kohlrabi und Pelmeni
  • Fatma, Neele, Pia, Youkabed (7b) – Gericht: Bruschetta, russischer Hackfleischtopf
  • Torben, Lotta, Lara, Jannis (7c) – Gericht: Reis mit Cevapcici, Pfirsichtraum
  • Justus, Finn St., Finn K., Marcel (7d) – Gericht: Wraps mit Hackfleisch, Smoothie