Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schützen wagten sich ins Venner Moor

HERBERN Es stimmte alles beim Ausflug des Schützenverein Horn am Sonntag: Das Wetter war herrlich, die Laune bestens, als die Schützen bei Lutz und Margret Heitbaum mit ihren Fahrrädern zum Venner Moor aufbrachen.

von Von Heinz Rogge

, 13.08.2007
Schützen wagten sich ins Venner Moor

<p>Gut gelaunt trafen sich die Horner Schützen mit Familien zur Abfahrt ins Venner Moor. Rogge</p>

Der Weg führte über Pättkes und Waldwege an Ascheberg und Davensberg vorbei in die Venne. Ein Wagen brachte die notwendigen Stärkungen mit.

Auf dem Schützenplatz des Schützenverein Venne wurde gegrillt. Anschließend führte der Venner Heimatfreund Reinhard Schmiing die Gäste durchs Moor; dabei wusste er eine ganze Menge über die Geschichte des Venns zu berichten, in dem noch bis vor 40 Jahren Torf gestochen wurde.

Torf zum Heizen verwendet

Der Torf wurde früher zur Bodenverbesserung und zum Heizen verwendet. In der Venne und in der Davert gibt es laut Schmiing auch noch Kreuzottern, die einzige giftige Schlange Deutschlands.

Allen Teilnehmern fiel sofort der saubere Friedhof auf, der rund um die Kirche liegt und seit Jahren von Frauen der Venne gepflegt wird. Bestattungskosten fallen übrigens auch nicht an: Wenn ein Bewohner der Venne gestorben ist, übernehmen die Nachbarn den Aushub des Grabes, stellen sich als Träger zu Verfügung und schaufeln während der Totenmesse das Grab wieder zu.

Viele positive Eindrücke

Mit vielen positiven Eindrücken schwang man sich schließlich auf die Fahrräder und fuhr durch die Davert nach Davensberg, wo sich die Radler bei der Familie Grauthof Kaffee und Kuchen munden ließen. Der gemütliche Abschluss wurde dann in Horn gemacht.