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Sozialarbeiterin für die Schule

ASCHEBERG Teresa Raters geht von montags bis mittwochs in die Schule. Hier drückt sie jedoch nicht etwa die Schulbank, das hat die 27-jährige lange genug getan.

von Von Bettina Nitsche

, 31.08.2007
Sozialarbeiterin für die Schule

<p>Teresa Raters ist die neue Schulsozialarbeiterin. Nitsche</p>

Nein, die gelernte Dipl. Sozialpädagogin und Dipl. Sozialarbeiterin ist seit dem 1. August die neue Schulsozialarbeiterin in der Gemeinde. Auf Zeit allerdings. Denn ihr Vertrag mit einer wöchentlichen Stundenzahl von 36 Stunden, ist bis zum 31. Juli 2009 befristet.

Beharrliche Nachfrage

Das überhaupt eine solche Stelle - dessen Trägerschaft im Übrigen der Offenen Jugendarbeit Ascheberg (OJA) obliegt - zustande gekommen ist, ist vor allem der Initiative von Johannes Stapelmann, Rektor der Theodor-Fontane-Hauptschule Herbern, zu verdanken. Seine beharrliche Nachfrage nach einer solchen Kraft, zahlte sich nun endlich aus.

30 000 Euro

Er gehörte dann auch gemeinsam mit Manfred Schubert (Schulleiter Realschule), Karl-Heinz Roger (Rektor Burgschule) sowie je einer Lehrkraft dieser Schulen und Antonius Thimm (Hauptamtsleiter), Schulrat Dieter Voss, Heidrun Napierala (stellv. Hauptamtsleiterin), Helmut Grube (Schulausschuss) und Hildegard Kuhlmann (Jugendhilfe- und Soziales) dem Beirat an, der aus 70 Bewerbern mit Teresa Raters die neue Schulsozialarbeiterin einstellte. Die Gemeinde Ascheberg finanziert diese Stelle mit 30 000 Euro.

Arbeitsalltag hat begonnen

Für Teresa hat der Arbeitsalltag begonnen. Sie ist montags an der Realschule, dienstags an der Theodor-Fontane-Hauptschule und mittwochs an der Burgschule anzutreffen. In der Tasche ein klar gegliedertes Konzept und genaue Vorstellungen von dem, was sie mit ihrer Arbeit bewirken möchte. Ihre vorrangige Aufgabe sieht die Schulsozialarbeiterin in der Beratung und Unterstützung von Kindern, Eltern und Lehrern in verschiedenen Bereichen, die das Schulleben beeinflussen.

Schwänzer

Dabei hat sie sich - in Absprache mit den jeweiligen Schulleitern - für jede Schule Schwerpunkte in Form von Projekten gesetzt. In der Burgschule Davensberg spielt genau wie in der Realschule das Thema Mobbing, aber auch das soziale Lernen sowie Hilfestellungen bei Praktikums- und Lehrstellensuche eine Rolle. In der Theodor-Fontane-Hauptschule will Raters überdies bei Schulschwänzern und "Dauerzuspätkommern" intervenieren.

Persönliche Gespräche

Besonders wichtig sind ihr bei ihrer Arbeit die persönlichen Gespräche nicht nur mit den Kindern, sondern auch mit Eltern und Lehrern. Dass sie selbst aus Ascheberg kommt, sieht Teresa, die seit 2005 an einer Förderschule in Marl als pädagogische Unterrichtshilfe gearbeitet hat, nicht als Problem. "Es hat Vor- und Nachteile", sagt sie. Eines hat sie sich jedoch ganz fest auf die Fahnen geschrieben: Datenschutz und Schweigepflicht. Darauf können sich an den Schulen alle verlassen.