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Wie aus einem Hobby ein zweites Standbein wurde

Wohnmobilvermietung in Herbern

Nach dem Norwegen-Urlaub im Wohnmobil der Eltern war der Virus entfacht: Nach ihrer Reise kauften sich Dirk und Kathrin Ahrens aus Herbern ein eigenes Wohnmobil. Aus dem Hobby ist nun mehr geworden.

Herbern

, 10.04.2018
Wie aus einem Hobby ein zweites Standbein wurde

Dirk und Kathrin Ahrens haben sich mit der Wohnmobilvermietung ein zweites Standbein geschaffen. © Claudia Hurek

Viele haben ihn: den Traum von einem eigenen Wohnmobil. Damit lässt sich entspannt Urlaub machen oder auch mal ein verlängertes Wochenende unterwegs verbringen. Dirk (51) und Kathrin (46) Ahrens aus Herbern leben diesen Traum bereits seit vielen Jahren.

Angefangen hat alles mit einer Frage von Dirks Eltern: „Wollt ihr nicht mal mit unserem Wohnmobil in den Urlaub fahren?“ Nach diesem Urlaub, der nach Norwegen führte, hat die beiden der „Womovirus“ infiziert; das erste eigene Wohnmobil war schnell gekauft. Slowenien, Kroatien, Österreich, aber vor allen Dingen die skandinavischen Länder haben es den Wohnmobilisten angetan.

Damit das Wohnmobil zu Hause nicht ungenutzt steht, wurde es bereits in den Anfängen außerhalb der eigenen Urlaubszeit vermietet.

Kastenwagen unter sechs Metern

Da die Nachfrage inzwischen so groß sei, hätte man nach kurzer Überlegung beschlossen, sich mit der Vermietung ein zweites Standbein zu schaffen. Seit Januar dieses Jahres stehen potenziellen Mietern zwei komplett ausgestattete Wohnmobile auf Kastenwagenbasis zur Verfügung, die das Ehepaar weiterhin auch für den eigenen Urlaub nutzt.

„Für uns war es wichtig, unter der Gesamtlänge eines Wohnmobils von sechs Metern zu bleiben, da sie dann noch als Pkw gelten, was sich bei Mautgebühren oder auf Fähren ordentlich bemerkbar macht“, sagt Dirk Ahrens. „Außerdem bekommt man in dieser Größe noch überall einen Parkplatz und kann auch mal in die Stadt reinfahren.“

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Auf dem Werner Auto- und Modefrühling, der am vergangenen Wochenende stattfand, hat sich das Ehepaar mit beiden Fahrzeugen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. „Leider haben wir zu spät vom Herberner Frühlingsfest erfahren“, sagen sie mit Bedauern. „Sonst wären wir natürlich hier im Ort geblieben.“