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Hertie will wachsen

GLADBECK Hertie auf Expansionskurs: Die Gladbecker Warenhauskette hat angekündigt, eine neue Filiale im bayerischen Straubing zu eröffnen. Das Filialnetz soll in den kommenden Jahren um bis zu 50 Standorte ausgebaut werden, Stellen werden trotzdem gestrichen.

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Hertie will wachsen

Insgesamt strebt Hertie einen Ausbau des Filialnetzes von derzeit 73 Warenhäusern auf bis zu 120 Standorte an.

Das Straubinger Kaufhaus mit einer Verkaufsfläche von 3500 Quadratmetern sei derzeit im Bau und werde im Herbst 2008 eröffnet, teilte das Unternehmen am Freitag in Gladbeck mit. Über die Eröffnung von zwei weiteren Häusern an Standorten in Süd- und Norddeutschland werde derzeit verhandelt. Langfristig hat das Unternehmen einen Ausbau des Filialnetzes von derzeit 73 Warenhäusern auf bis zu 120 Standorte angekündigt.

40 neue Stellen

Durch die geplante Neueröffnung würden mindestens 40 neue Stellen geschaffen, sagte ein Unternehmenssprecher. Das bereits angekündigte Programm zum sozialverträglichen Abbau von 600 der bundesweit 4800 Stellen in den bestehenden Warenhäusern werde jedoch fortgeführt. Die Sozialplan-Angebote wie etwa Stundenreduzierungen und Frühpensionierungen würden derzeit „gut angenommen“, hieß es.

Für das laufende Geschäftsjahr 2006/2007 (30. September) hat das Unternehmen bereits einen Verlust in „einstelliger Millionenhöhe“ angekündigt. Hintergrund seien die hohen Einmalaufwendungen für den Umbau der Marke und die Sanierung von Häusern. Bereits im Geschäftsjahr 2007/2008 würden Gewinne erwartet.

Traditionsname wiederbelebt

Im Jahr 2005 hatten britische Investoren zunächst 74 Warenhäuser von dem in einer Sanierung steckenden damaligen KarstadtQuelle- Konzern (heute: Arcandor) gekauft und später ein Haus geschlossen. Im März 2007 hatte die Warenhauskette dann den Traditionsnamen Hertie wiederbelebt.

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