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Polizei befreit Hirsch in Dülmen

Hirsch hing vier Tage im Stacheldraht fest

Dülmen Er hing am Waldrand in einem Stacheldraht fest: Die Polizei hat in Dülmen einen Hirsch aus einer misslichen Lage befreit. Die Rettung erforderte vollen Körpereinsatz.

Hirsch hing vier Tage im Stacheldraht fest

Der gerettete Damhirsch am Stacheldraht. Foto: Polizei Coesfeld

Einen Damhirsch hat die Polizei in Dülmen am Montag aus seiner verzwickten Lage befreit. Ein Netz hatte sich um das Geweih gewickelt, damit verfing sich das Tier am Waldrand in einem Stacheldraht, wie die Polizei mitteilte.

Mit Hilfe eines Jägers wurde der Hirsch am Montag befreit. Ein Spaziergänger habe das Tier bereits vier Tage vorher an gleicher Stelle gesehen, hieß es. Der Passant sei laut Polizeiangaben zunächst davon ausgegangen, dass sich das Tier alleine befreit.

"Trotz der vier Tage sehr aktiv"

Tage später beobachtete der Spaziergänger, wie der Hirsch immer noch an der Stelle verharrte und verständigte die Polizei. "Trotz der vier Tage lag der Hirsch da aber keinesfalls träge vor sich hin", sagte ein Sprecher der Polizei Coesfeld. "Er war sehr aktiv." Unter vollem Körpereinsatz und gemeinsam mit einem Jäger schnitten die Beamten vorsichtig das Netz auf und befreiten den Hirsch aus dem Stacheldraht. Das Tier lief anschließend zurück in den Wald.

Dass es sich um ein ausgebüxtes Tier aus dem einige Kilometer entfernten Dülmener Wildpark handelte, kann laut Polizei ausgeschlossen werden. 

Charakteristisch für den Damhirsch sind das Schaufelgeweih der männlichen Tiere und das gefleckte Fell, das er allerdings nur im Sommer trägt. Der genaue Bestand der Damhirsche in Nordrhein-Westfalen lässt sich nur schwer abschätzen. Der Naturschutzbund NRW geht allein für Westfalen von rund 2.000 Tieren aus, von denen jedes Jahr etwa 600 geschossen werden.

dpa/rwo

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