Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Hörmann ohne Chance

Für den Tennisspieler Jens-Hendrik Hörmann vom TuS Ickern waren die Westfalenmeisterschaften im Viertelfinale der Herren beendet. Auf der Anlage des 1. TC Hiltrup musste sich der Oberliga-Spieler vom Kattenstätter Busch in der Runde der letzten Acht mit 2:6 und 3:6 dem alten und neuen Westfalenmeister Christopher Koderisch (TC BW Halle) geschlagen geben.

von Von Carsten Loos

, 12.08.2007
Hörmann ohne Chance

Im Halbfinale ausgeschieden: Winfried Weidlich vom RV Rauxel.

"Er war schon eine Klasse besser", sagte Hörmann und freute sich, dass er "selbst gut gespielt" habe. In beiden Sätzen sorgte Koderisch bei 2:2-Zwischenständen mit einem Break für die Vorentscheidung. "In einem anderen Viertelfinale hätte ich vielleicht eine Chance gehabt", erklärte Hörmann.

Dafür habe er ein "lockeres Achtelfinale" (6:2, 6:2 gegen den Qualifikanten Dennis Ehrlich vom TC Iserlohn) gespielt: "Das gleicht sich wieder aus."

Ron Hinzmann vom Westfalenliga-Absteiger schied derweil, nach einem Freilos zum Auftakt, im Achtelfinale mit 3:6 und 0:6 gegen späteren Finalisten Richard Becker (Bielefelder TTC) aus, der mit einer Wildcard ins Starterfeld gekommen war..

Hnat fehlt Kraft

Emil Hnat vom TuS Ickern konnte seinen Titel bei den Herren 40 nicht verteidigen. Der topgesetzte Turnierfavorit aus der Europastadt musste sich im Halbfinale mit 2:6, 6:4 und 2:6 dem ungesetzten Lokalmatadoren Thomas Gausepohl (1. TC Hiltrup) geschlagen geben. "Ich hatte am Ende keine Kraft mehr", sagte Hnat.

Erst mittags vor dem Halbfinale hatte der Ickerner sein Viertelfinale gegen Ralph Sonderhüsken (SC Westtünnen) in einer zweieinhalbstündigen Fortsetzung noch mit 4:6, 6:3 und 7:5 gewonnen. Dabei wehrte Hnat im dritten Satz beim Stande von 2:5 sogar Matchbälle ab.

Tags zuvor hatte die Partie schon zwei Stunden gedauert, ehe sie wegen Dunkelheit abgebrochen und auf den nächsten Tag verlegt worden war. "Ich war sehr müde", sagte Hnat, "sonst hätte ich gewinnen können." Das Finale gewann diesmal sein Vorjahresgegner Lutz Rethfeld (THC Münster).

Weidlich: Endstation Halbfinale

Bei den Herren 60 unterlag Winfried Weidlich vom Regionalligisten RV Rauxel, an Nummer zwei gesetzt, im Halbfinale der Nummer drei der Setzliste, Klaus Schneider (Bielefelder TTC) mit 4:6, 7:5 und 5:7.

Die heimische (Titel-)Ehre hielt unterdessen Alfred Thurm hoch: Der topgesetzte Regionalliga-Spieler von den Herren 60 des RV Rauxel entschied das Endspiel der Herren 65 mit 6:0, 3:6 und 6:3 gegen den an Nummer zwei gesetzten Dieter Netuschil (Recklinghäuser TG) für sich.

Lesen Sie jetzt