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Frühchen-Tode in Bremen

Hygiene-Regeln werden geprüft - Unterschiedliche Handhabung

Osnabrück Nach dem Tod dreier Frühchen im Klinikum Bremen will das Bundesgesundheitsministerium die Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes nochmals auf den Prüfstand stellen.

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Hygiene-Regeln werden geprüft - Unterschiedliche Handhabung

Das Bein eines Frühchens. Nun sollen die Hygienevorschriften geprüft werden. Archivfoto: Arno Burgi

«Wir werden uns eng mit der Landesregierung und den Bremer Behörden abstimmen, um möglichst rasch Schlussfolgerungen aus dem aktuellen Vorfall zu ziehen», sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Ulrike Flach, der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Sofern sich Schutzlücken im Gesetz zeigen, werden wir nachsteuern», sagte Flach.

Hygiene wird unterschiedlich gehandhabt Nach Aussage der Staatssekretärin wird die Hygiene in Krankenhäusern in den Bundesländern sehr unterschiedlich gehandhabt. «Es bestehen nach wie vor Defizite im Vollzug der Vorschriften vor Ort.»

Keime nachgewiesen Im Klinikum Bremen-Mitte waren von Anfang August bis Oktober drei Neugeborene - ein Mädchen und zwei Jungen - gestorben, nachdem sie sich mit einem gefährlichen Erreger infiziert hatten. Vier weitere Babys erkrankten, sind inzwischen aber auf dem Weg der Besserung. In dem Krankenhaus befinden sich außerdem sechs Säuglinge, bei denen die Mediziner den Keim nachweisen konnten, die aber keine Symptome einer Erkrankung zeigen.

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