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Hyleen: Kühn und entspannt zwischen Soul, Jazz und Funk

Berlin. Hyleen weiß, was sie tut: Die Südfranzösin hat Musik in Theorie und Praxis studiert. Jetzt legt sie ihr zweites Album vor - das so gar nichts Akademisches an sich hat.

Hyleen: Kühn und entspannt zwischen Soul, Jazz und Funk

Hyleen muss sich hinter ihren Vorbildern nicht verstecken. Foto: La Note Bleu Productions

Hyleen ist schon ganz schön herumgekommen in der Welt: Die Südfranzösin ist bereits in Großbritannien, Japan oder Indien aufgetreten. Dabei hat sie mit „B-Side“ gerade mal ihr zweites Album veröffentlicht.

Und so international ihre Wege sind, so klingt auch ihre Musik, die sich aus vielen Quellen speist: Neo-Soul, Jazz, Funk, Soul und Pop sind die Zutaten ihrer lässigen Songs, denen alles eines gemeinsam ist: der Groove.

Die 13 Lieder auf „B-Side“ sind nicht unbedingt Studien in Kontemplation. Ganz im Gegenteil: das ist elegante und körperbetonte Musik, die die Vibrationen des Lebens einfängt. „Es geht um Musik, zu der man einfach die Beine bewegen, mit den Fingern schnippen und den Kopf im Rhythmus wiegen muss“, sagt Hyleen, die inzwischen in Paris lebt, aber doch in der ganzen Welt zuhause ist.

Ganz entspannt startet sie mit „Dark Knight“ in ihr zweites Album. Ein softer Keyboard-Teppich von Julien Boursin, ein paar Gitarren-Tupfer von Hyleen und ein samtweicher Soul-Gesang erzeugen ein wohliges Gefühl, dann steigt verhalten Schlagzeuger Nicolas Viccaro ein und „Dark Knight“ lässt funkig die Zügel schießen.

Genau in diesem Spannungsfeld zwischen fließenden und rhythmischen Passagen, zwischen Jazz und Funk hat Hyleen die vielschichtigen 13 Songs von „B-Side“ angesiedelt, die von dem eingespielten Trio live im Studio aufgenommen wurden.

Traumverloren und wolkenstürmend, elegant und spannungsreich, kühn und faszinierend - Prince, Sting, Chick Corea und Herbie Hancock zählt das Trio zu seinen Einflüssen. Und das geht sogar manchmal bis an den Rand der Ekstase - wie in den Songs „Black Box“ oder „Beside Me“.

Aber Hyleen hat auch immer wieder Haltestellen eingebaut: Das kammermusikartige „To You“ ist solch eine Verschnaufpause, wodurch sich die enorme musikalische Spannbreite dieses leidenschaftlichen Talents offenbart.

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