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Fahrgäste mussten Stunden im stehenden ICE bleiben

ICE liegen geblieben, Razzien bei Rockern, filmfreifer Fluchtversuch 

NRW Ein ICE von Dortmund nach München ist bei Worms liegen geblieben, die Fahrgäste mussten mehrere Stunden im Zug bleiben. Razzien bei Rockern in NRW, ein filmreifer Fluchtversuch in Schwerte, Londoner hat Russland nach dem Nervengift-Anschlag ein Ultimatum gestellt: Hier ist das Morgen Update. 

Das Wetter:

Heute ist es meist bedeckt und es regnet, teilweise sogar stark. Dabei wird es maximal 7 bis 10 Grad warm.

Der Verkehr

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • In mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei mit Unterstützung von Spezialkräften 41 Vereinsräume und Objekte der Rockergruppe „Osmanen Germania“ durchsucht, unter anderem in Essen, Duisburg, Köln, Bottrop, Gelsenkirchen, Bochum und Wuppertal. „Osmanen Germania“ steht laut NRW-Innenministeriums in Verbindung zur türkischen Regierungspartei AKP und zum Umfeld des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Gruppierung vertrete türkisch-nationalistische und rechtsextremistische Positionen. Auch in Hessen und Baden-Württemberg gab es Ensätze.

  • Einen filmreifen Fluchtversuch hat ein 31-Jähriger in Schwerte hingelegt, als die Polizei zu einer Wohnungsdurchsuchung anrückte. Wie die Beamten am frühen Dienstagmorgen mitteilten, versuchte der Mann mit 2 Kilogramm Marihuana über ein Vordach aus der Wohnung im ersten Obergeschoss zu fliehen. Als er sich an einem Fahnenmast herabhangeln wollte, knickte der Mast ab und der 31-Jährige stürzte aus ca. drei Metern Höhe. Dabei verletzte er sich schwer. In der Wohnung fanden die Beamten eine professionell aufgebaute Cannabisplantage mit fast 500 Stecklingen.
  • Ein ICE von Dortmund nach München ist wegen eines Oberleitungsschadens bei Worms liegengeblieben. Die Fahrgäste mussten mehrere Stunden in dem Zug ausharren, bevor sie kurz nach Mitternacht ihre Fahrt in einem Ersatzzug fortsetzen konnten, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Der ICE sei gegen 19.20 Uhr in der Nähe einer Rheinbrücke stehen geblieben. Die Evakuierung des Zugs habe bis spät in den Abend gedauert, weil der Brückenbereich nicht einfach zugänglich sei, so die Bahn. Erst gegen kurz nach Mitternacht seien alle Passagiere in den zweiten Zug umgestiegen. 

  • Hat man mit Hartz IV das, was man zum Leben braucht? Für entsprechende Äußerungen erntete der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) viel Kritik. Nun hat sich auch der Bundespräsident in die Debatte eingeschaltet. „Unser Ziel muss höher gesteckt sein, als dass die Menschen von Hartz IV oder anderen Transferleistungen leben“, sagte er der „Rheinischen Post“. Das Zentrale sei, dass die Menschen von ihrem Einkommen aus Arbeit leben könnten. Der kommissarische SPD-Chef Olaf Scholz kritisierte die Äußerungen Spahns in den ARD-„Tagesthemen“: „Wir haben andere Vorstellungen und das weiß auch jeder.“ Er glaube, „Herr Spahn bedauert ein wenig, was er gesagt hat“. Der Chef der CSU im Bundestag, Alexander Dobrindt, verteidigte Spahn dagegen. „Hartz IV ist eine Solidar-Leistung zur Sicherung der Lebensgrundlagen: Essen, Kleidung, Wohnung, Heizung und soziale Teilhabe“, sagte er dem „Münchner Merkur“ .

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Das Ultimatum Großbritanniens an Russland läuft. Bis zum Abend hat London Moskau eine Frist gesetzt, innerhalb derer sich Russland zu dem Nervengift-Anschlag gegen den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter Yulia äußern soll. Die beiden wurden nach Angaben von Premierministerin Theresa May durch einen Nervenkampfstoff vergiftet, der in der Sowjetunion produziert wurde. US-Außenminister Rex Tillerson schloss sich der Schlussfolgerung der britischen Regierung an. Auch die Nato zeigte sich alarmiert. Russland wies die Vorwürfe zurück.
  • Als letzte Amtshandlung als Ministerpräsident leitet CSU-Chef Horst Seehofer die Kabinettssitzung der bayerischen Staatsregierung. Direkt nach der Sitzung, beziehungsweise im Anschluss an eine Pressekonferenz, reist Seehofer zurück nach Berlin, wo er am Mittwoch zum Bundesinnenminister ernannt werden soll. Am Freitag soll dann sein Parteifreund Markus Söder zum neuen Regierungschef in Bayern gewählt werden.
  • US-Präsident Donald Trump wird heute zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt Kalifornien besuchen. Es wird erwartet, dass Trump die Prototypen der Mauer besuchen wird, die der Präsident an der Grenze zu Mexiko errichten lassen will. Die acht Modelle stehen in der Nähe von San Diego. Eine Mauer zu Mexiko war für Trump schon im Wahlkampf eines der wichtigsten Themen. Er sieht in ihr eine Lösung für illegale Einwanderung und Drogenhandel.
  • Die Energiekonzerne RWE und Eon stellen Details der künftigen Aufteilung ihrer Konzerne vor. Für die gemeinsame Pressekonferenz der Konzernchefs Rolf Martin Schmitz (RWE) und Johannes Teyssen (Eon) wurde die ursprünglich geplante RWE-Bilanz abgesagt. RWE und der bisherige Konkurrent Eon wollen die Geschäfte der RWE-Netz- und Ökostromtochter Innogy unter sich aufteilen. Eon soll das lukrative Innogy-Netzgeschäft erhalten, die erneuerbaren Energien sollen unter dem Dach von RWE vereint werden. Der Energiekonzern RWE erwartet für das laufende Jahr einen Gewinnrückgang. 2018 schlage der Tiefpunkt der Strompreisentwicklung der vergangenen Jahre durch, teilte das Unternehmen bereits am Morgen in Essen mit. So erwartet der Stromerzeuger ein bereinigtes Ergebnis von 700 Millionen bis 1 Milliarde Euro.

Neuordnung von RWE und Eon

Sorge um Energie-Arbeitsplätze in Dortmund

DORTMUND Von einer Übernahme der RWE-Töchter Innogy und Westnetz durch Eon wäre der Standort Dortmund mit Hunderten Arbeitsplätzen stark betroffen. Guntram Pehlke, Chef der Dortmunder Stadtwerke (DSW21) als größtem Anteilseigner an RWE, stellt dazu klare Forderungen.mehr...

  • Die EU-Kommission will ihre Pläne für eine „Europäische Arbeitsbehörde“ vorstellen. Diese soll helfen, faire Arbeitsbedingungen für rund 17 Millionen EU-Bürger zu sichern, die jenseits der eigenen Grenzen in anderen Mitgliedsländern arbeiten. Konkret geht es zum Beispiel um die Überwachung von Mindestlöhnen und Sozialstandards. Die neue EU-Agentur soll, ähnlich wie die europäische Bankenaufsichtsbehörde, etwa 150 Mitarbeiter bekommen, und die Arbeit nationaler Behörden vernetzen und koordinieren.
  • Im NSU-Prozess plant das Oberlandesgericht München heute die ersten Plädoyers der Verteidigung. Den Anfang sollen die beiden Vertrauensanwälte der Hauptangeklagten Beate Zschäpe machen, Bundesanwaltschaft und die Nebenkläger haben bereits plädiert. Die Bundesanwaltschaft forderte lebenslange Haft für Zschäpe. Die Anklagebehörde sah es nach der Beweisaufnahme als erwiesen an, dass Zschäpe als Mittäterin der zehn Morde und aller weiteren Verbrechen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ zu bestrafen sei. Bis auf einen waren alle Morde fremdenfeindlich motiviert.
  • Die verheerenden Wirbelstürme im vergangenen Jahr haben auch beim weltweit drittgrößten Rückversicherer Hannover Rück Spuren hinterlassen. Die Hoffnung auf einen weiteren Milliardengewinn hat Hannover-Rück-Chef Ulrich Wallin bereits revidiert, er rechnet nun mit einem Überschuss von rund 950 Millionen Euro. Konkrete Zahlen will Wallin heute bei der Vorlage der Jahresbilanz in Hannover nennen. 2017 war für die Versicherungsbranche weltweit das teuerste Naturkatastrophen-Jahr der Geschichte.
  • Heute beginnt im schweizerischen Schafisheim der Prozess gegen einen Vierfachmörder. Der damals 33-jährige Schweizer hat 2015 drei Tage vor Weihnachten in seiner Nachbarschaft in Rupperswil eine Frau (48) und ihre Söhne sowie die Freundin eines der Söhne umgebracht. Der nicht vorbestrafte Mann war in das Haus eingedrungen, hatte die vier in seine Gewalt gebracht und die Frau gezwungen, Geld von der Bank zu holen. Den jüngeren der Söhne, einen 13-Jährigen, missbrauchte er, bevor er seinen Opfern die Kehle durchschnitt und das Haus in Brand steckte. Der Prozess des Gerichts Lenzburg findet aus Platzgründen in Schafisheim statt.
  • Der Bundesgerichtshof (BGH) verkündet heute sein mit Spannung erwartetes Urteil zur weiblichen Anrede in Formularen. Die obersten deutschen Zivilrichter entscheiden über die Klage einer Sparkassen-Kundin aus dem Saarland. Die Klägerin fühlt sich mit männlichen Formulierungen wie „Kunde“ oder „Kontoinhaber“ nicht angesprochen und pocht auf die Ansprache als „Kundin“ oder „Kontoinhaberin“. Für den BGH geht es im Kern darum, ob die Klägerin durch die unweibliche Ansprache wegen ihres Geschlechts benachteiligt wurde (VI ZR 143/17). In den Vorinstanzen war die Seniorin erfolglos.
  • Ein Mann schleicht sich nachts in zwei Öko-Hühnerställe eines Erzeugerzusammenschlusses in Mecklenburg- Vorpommern und macht Filmaufnahmen. Ein Fernsehsender strahlt sie aus, um Missstände bei der Produktion von Biowaren zu dokumentieren. Ob das zulässig ist, überprüft der Bundesgerichtshof heute in Karlsruhe. Auf den Aufnahmen sind unter anderem Hühner mit nur noch wenigen Federn und tote Hühner zu sehen.
  • Monoskifahrerin Anna Schaffelhuber hat in ihrem dritten Rennen die Chance auf ihr drittes Gold bei den Paralympics in Pyeongchang. Die 25-Jährige startet in der Super-Kombination der sitzenden Kategorie. Zu ihren Konkurrentinnen zählt Teamkollegin Anna-Lena Forster. Die zweifache Silbergewinnerin von Südkorea, Andrea Rothfuss, ist bei den stehenden Athletinnen dabei. Im Biathlon starten unter anderem die Fahnenträgerin und Langlauf-Zweite Andrea Eskau sowie Anja Wicker. Die deutschen Rollstuhl-Curler sind gegen Schweden und Norwegen gefordert.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

...15 Jahren hat der Bundestag die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten an Samstagen um vier Stunden bis 20 Uhr beschlossen.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Die Aussagen von Jens Spahn werden auch im Netz heftig diskutiert. 

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