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In Gaxel piept es gewaltig

In Gaxel piept es gewaltig

Die Küken picken nach der Geburt ein paar Körner. Foto Bart Nijs Fotografie   Foto: Bart Nijs Fotografie

Vreden. An der Lise-Meitner-Straße im Industriegebiet Gaxel piept es. Dort hat die Pro-Care-Brüterei ihren Betrieb aufgenommen. Aus befruchteten Eiern schlüpfen jede Woche 950.000 Küken. Einen Blick in das Unternehmen zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Aus Hygienegründen geht es erst einmal in die Garderobe. Jacke, Tasche und Kamera bleiben im Besprechungsraum. Jeder, der die Brüterei betreten will, muss vorher duschen und sich die Haare waschen. Die eigene Kleidung darf man nach dem Duschen nicht wieder anziehen. Es liegen firmeneigene Hosen, T-Shirts, Socken und Schlappen bereit. Ob die Eier in der Brüterei tatsächlich befruchtet sind, zeigt sich nach 18 Tagen. Bis dahin lagern die Eier in speziellen Wagen und werden jede Stunde bewegt, damit der Embryo nicht am Rand des Eis festklebt. Bei der Kontrolle laufen die Eier durch eine Maschine, die den Herzschlag des Embryos erkennt. Die unbefruchteten Eier werden aussortiert. Von den befruchteten und vorgebrüteten Eiern kommen immer 90 in Kästen. Nach drei Tagen schlüpfen die Küken. Rund 24 Stunden liegen zwischen dem ersten und dem letzten geschlüpften Küken. Acht bis zehn Stunden später machen sich die Tiere auf den Weg zum Kunden, zu den Mastbetrieben.

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