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Informatiker brauchen hohe interkulturelle Kompetenz

Bochum. Informatiker arbeiten oft in einem internationalen Umfeld. Deswegen wirkt es sich positiv auf ihren Berufsalltag aus, wenn sie mit anderen Kulturen umgehen können.

Informatiker brauchen hohe interkulturelle Kompetenz

In ihrem Beruf kommen Informatiker oft mit Menschen aus anderen Ländern in Kontakt. Interkulturelle Kompetenz ist für sie daher besonders wichtig. Foto: Jan Woitas

Wer gut mit Menschen aus aller Welt umgehen kann, hat eine hohe interkulturelle Kompetenz. Im Job ist diese Fähigkeit nicht nur für Geisteswissenschaftler wichtig, sondern auch und vor allem für Informatiker, heißt es in der Zeitschrift „Unicum“ (Ausgabe 1/2018).

Denn selbst in kleinen Unternehmen sind die IT-Teams oft sehr international oder arbeiten viel mit Dienstleistern und Partnern in anderen Ländern zusammen. Und das klappt nur mit Toleranz und einem Gefühl für Besonderheiten und Empfindlichkeiten anderer Länder.

So gibt es je nach Land und Kulturkreis zum Beispiel ein anderes Verständnis von Teamarbeit. Ist man darauf nicht vorbereitet, sind Missverständnisse vorprogrammiert - selbst bei der Arbeit mit streng rationalen Dingen wie Programmiersprachen. Auch die Erwartungen an Führungskräfte sind oft ganz unterschiedlich: Während es im einen Land eher klare und direkte Anweisungen gibt, kommunizieren Chefs anderswo eher indirekt, indem sie etwa mit gutem Beispiel vorangehen.

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