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Innogy: Bünting nach Säureanschlag zunächst Finanzvorstand

Nach dem Säure-Anschlag auf den Finanzchef des Energiekonzerns Innogy, Bernhard Günther, übernimmt Vorstandsmitglied Hans Bünting bis auf weiteres die meisten Aufgaben aus dessen Bereich. „Damit ist die Handlungsfähigkeit des Unternehmens sichergestellt“, erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Erhard Schipporeit am Dienstag nach einer Sitzung des Gremiums. Den Anschlag verurteilte der Aufsichtsrat.

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Essen

, 04.03.2018
Innogy: Bünting nach Säureanschlag zunächst Finanzvorstand

Ein Polizeifahrzeug steht mit Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Zwei unbekannte Täter hatten Günther am Sonntag Säure ins Gesicht geschüttet. Der Manager erlitt lebensgefährliche Verletzungen, ist inzwischen aber in stabilem Zustand. Bünting ist im Innogy-Vorstand für die erneuerbaren Energien zuständig. Beim Vorläufer von Innogy, der RWE Innogy GmbH, war Bünting viereinhalb Jahre lang Finanzchef.

Zugleich bestätigte der Aufsichtsrat die vom Vorstand vorgestellte Wachstums- und Investitionsstrategie. Details sollen am Montag bei der Vorlage der Bilanz vorgestellt werden. Innogy steht unter Druck, Kosten zu sparen. Dabei steht vor allem das noch vom ehemaligen Vorstandschef Peter Terium lancierte Milliardeninvestitionsprogramm im Mittelpunkt.

Schipporeit erklärte nach der Sitzung: „Mit den inzwischen eingeleiteten Maßnahmen zur Kostendisziplin sehe ich Innogy auf gutem Weg.“ Innogy sei unverändert gesund und ertragsstark und damit für die Herausforderungen der neuen Energiewelt gut gerüstet.