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Alle Artikel zum Thema: International

International

Berlin. Der Streit um Strafzölle der Amerikaner auf Stahl und Aluminium ist längst nicht ausgestanden. Die Bundesregierung rechnet damit, dass die Ausnahmeregelungen der USA für die EU-Staaten bei den neuen Zöllen auf Stahl- und Aluminiumprodukte nicht verlängert werden. Es sei davon auszugehen, dass die Zölle am 1. Mai kämen, hieß es in deutschen Regierungskreisen kurz vor der Reise von Kanzlerin Angela Merkel nach Washington. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erwartet demnach in der nächsten Woche eine abgestimmte Position der EU zum weiteren Vorgehen im Handelsstreit mit den USA.mehr...

Berlin. Im Handelsstreit mit den USA sah es zuletzt aus europäischer Sicht etwas entspannter aus. Dank der Ausnahmen bei den von US-Präsident Trump verhängten Zöllen waren die Europäer vorerst aus dem Fokus gerückt. Das könnte sich schon in den nächsten Tagen ändern.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung rechnet nicht mit einer Verlängerung der Ausnahmeregelungen der USA für die EU-Staaten bei den neuen Zöllen auf Stahl- und Aluminiumprodukte. Es sei wahrscheinlich davon auszugehen, dass die Zölle am 1. Mai kämen, hieß es in deutschen Regierungskreisen kurz vor der Reise von Kanzlerin Angela Merkel nach Washington.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung rechnet nicht mit einer Verlängerung der Ausnahmeregelungen der USA für die EU-Staaten bei den neuen Zöllen auf Stahl- und Aluminiumprodukte. Es sei wahrscheinlich davon auszugehen, dass die Zölle am 1. Mai kämen, hieß es am Donnerstag in deutschen Regierungskreisen kurz vor der Reise von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Washington.mehr...

Antananarivo. Mit rund 600 Euro pro Kilo ist Vanille eines der teuersten Gewürze der Welt. Trotzdem machen Experten gerade die hohen Preise für Qualitätsmängel verantwortlich. Für ein Ende der Krise will nun ein Forscher aus den Niederlanden sorgen.mehr...

Garching. Astronomen haben im jungen Universum überraschend zwei gigantische Ansammlungen großer Galaxien aufgespürt. Die Sterneninseln sind im Begriff, zu Galaxienhaufen zu verschmelzen. Diese frühen „Megafusionen“ verblüffen die Wissenschaftler - sie waren davon ausgegangen, dass solche Ereignisse erst später in der Geschichte des Kosmos stattgefunden haben. Zwei Forscherteams stellen ihre Beobachtungen in den Fachblättern „Nature“ und „Astrophysical Journal“ vor.mehr...

Washington. Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht am Freitag zum zweiten Mal Donald Trump im Weißen Haus - ein Arbeitstreffen. Es gibt genug zu regeln, in den transatlantischen Beziehungen und in der Welt. Eine Auswahl der Themen, die im Weißen Haus besprochen werden sollen:mehr...

Brüssel. Bei den Vereinten Nationen blickt man mit Sorge auf das schwache Ergebnis der Brüsseler Syrien-Konferenz. Kein anderes Land wollte auch nur annähernd so viel Geld für die Leidtragenden des Konfliktes zusagen wie Deutschland.mehr...

Berlin. Nach Frankreichs Staatschef Macron kommt nun Kanzlerin Merkel ins Weiße Haus. Die Erwartungen sind groß an ihren zweiten Besuch bei US-Präsident Trump. Die Kanzlerin braucht Ergebnisse, und zwar rasch.mehr...

Baku. Die Formel 1 macht in Aserbaidschan Station. Wird es ein ähnlich chaotisches Rennen wie 2017? Damals sorgte Sebastian Vettel im WM-Duell mit Lewis Hamilton für einen Eklat.mehr...

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel bricht heute Abend zu ihrem zweiten Besuch bei US-Präsident Donald Trump nach Washington auf. Dabei dürften der drohende Handelskrieg zwischen den USA und Europa sowie die Krisen in Syrien und im Iran im Mittelpunkt stehen. Nach dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der gestern einen dreitägigen Staatsbesuch in Washington beendete, ist Merkel die zweite wichtige Europapolitikerin innerhalb weniger Tage, die mit Trump zusammentrifft. Erstmals hatte Merkel den US-Präsidenten im März vergangenen Jahres besucht.mehr...

Brüssel. Der deutsche UN-Spitzendiplomat Achim Steiner hat das Ergebnis der Brüsseler Geberkonferenz für die Leidtragenden des Syrienkrieges als nur bedingt zufriedenstellend bezeichnet. Gerade in den Nachbarländern, die viele Bürgerkriegsflüchtlinge aufgenommen hätten, steige der Bedarf an Hilfe, sagte Steiner zu den gesunkenen Hilfszusagen. Bei der Syrien-Konferenz in Brüssel war gestern deutlich weniger Geld zusammengekommen als erwartet. Die Teilnehmer des Treffens sagten für 2018 nur 3,5 Milliarden Euro für die notleidende Zivilbevölkerung fest zu.mehr...

Kopenhagen. Erstaunlich, was man alles aus den fäkalen Hinterlassenschaften von Menschen lesen kann, die vor vielen Jahrhunderten lebten: Etwa, was sie aßen, welche Parasiten sie plagten, welche Tiere sie hielten.mehr...

Bern. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt auf einen zügigen Abschluss des Abkommens zur künftigen Gestaltung der Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Bei seinem Staatsbesuch sagte Steinmeier in Bern: „Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr entscheidend vorabkommen.“ Deutschland habe ein starkes Interesse an einer engen Zusammenarbeit der Schweiz mit der EU. Mit der Rahmen-Vereinbarung sollen über 100 einzelne Abkommen unter einen Hut gebracht werden. Die starke rechtskonservative SVP in der Schweiz lehnt einen solchen Vertrag aber ab.mehr...

Washington. Mit einem flammenden Bekenntnis für internationale Zusammenarbeit und gegen Nationalismus hat sich der französische Staatspräsident Emmanuel Macron vor dem US-Kongress von der Politik Donald Trumps distanziert. „Die Tür zur Welt zuzuschlagen, wird die Entwicklung der Welt nicht aufhalten“, sagte Macron in einer Rede vor beiden Kammern des US-Kongresses. Die einzige Antwort auf die Problem der Welt seien Zusammenarbeit und Multilateralismus, „ein starker Multilateralismus“, sagte Macron.mehr...

Washington. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat in Washington tief in der Geschichte verwurzelte gemeinsame Werte Frankreichs und der USA beschworen. Beide Nationen hätten wegen ihrer Werte und ihres Geschmacks der Freiheit schwere Verluste erlitten. „Deswegen stehen wir etwa in Syrien zusammen, um zusammen gegen Terroristen zu kämpfen, die alles zerstören wollen, wofür wir stehen“, sagte Macron in einer Rede vor beiden Kammern des US-Kongresses. Macron erinnerte auch an die von Amerikanern und Franzosen geteilte Geschichte zweier Weltkriege.mehr...

Brüssel. Syrien steht stellvertretend für die Unfähigkeit der Weltgemeinschaft, einen grausamen Krieg zu beenden. In Brüssel sollten nun zumindest neue Hilfen für die notleidende Bevölkerung organisiert werden. Doch selbst bei diesem Thema läuft es nicht rund.mehr...

Brüssel. Bei der internationalen Syrien-Geberkonferenz in Brüssel hat sich ein vergleichsweise schwaches Ergebnis abgezeichnet. Nach ersten Schätzungen seien Hilfszusagen in Höhe von 4,4 Milliarden US-Dollar für das laufende Jahr zu erwarten, sagte UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock. Außenminister Heiko Maas sagte bei der Konferenz zu, dass Deutschland mindestens eine Milliarde Euro zur Verfügung stelle. Bei der Geberkonferenz 2017 hatten die Teilnehmer noch 6 Milliarden US-Dollar an Hilfszusagen abgegeben. Lowcock ging davon aus, dass noch Geld dazukommt.mehr...

Zürich. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist zu einem zweitägigen Staatsbesuch in der Schweiz eingetroffen. Der Schweizer Bundespräsident Alain Berset begrüßte ihn auf dem Flughafen Zürich. In der Hauptstadt Bern waren anschließend Gespräche mit Regierungsmitgliedern und Parlamentariern vorgesehen. Die Beziehungen zwischen Deutschland und der Schweiz gelten als eng und freundschaftlich. Es dürfte bei den Gesprächen aber auch um internationale Krisen sowie um das Erstarken populistischer Bewegungen gehen.mehr...

Brüssel. Deutschland stellt eine Milliarde Euro zusätzlich für die notleidenden Menschen in Syrien und für Kriegsflüchtlinge in den Nachbarländern bereit. Das gab Außenminister Heiko Maas in Brüssel am Rande einer Geberkonferenz für Syrien mit Vertretern aus mehr als 80 Ländern bekannt. Weitere 300 Millionen Euro können nach Angaben des Auswärtigen Amts in der zweiten Jahreshälfte hinzukommen, wenn der Bundeshaushalt steht. Damit würde Deutschland dann insgesamt wieder auf dem Niveau der Hilfszusagen aus dem Vorjahr liegen.mehr...

Düsseldorf/Solingen. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu nimmt auch an einer Gedenkfeier des Landes NRW zum 25. Jahrestag des Solinger Brandanschlags in Düsseldorf teil. Schon vor geraumer Zeit habe Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) den Minister auf „großen Wunsch der Familie Genc“ zum geplanten Gedenken des Landes eingeladen, sagte Regierungssprecher Christian Wiermer am Mittwoch auf dpa-Anfrage. Laut „Süddeutscher Zeitung“ wird Cavusoglu am 29. Mai im nordrhein-westfälischen Landtag eine Rede halten und danach gemeinsam mit Laschet zu einer Gedenkstunde nach Solingen fahren. Wiermer sagte dagegen, die Details der NRW-Gedenkveranstaltung seien noch nicht geklärt.mehr...

Frankfurt/Main. Tischtennis-Star Dimitrij Ovtcharov geht trotz seiner mehrwöchigen Verletzungspause optimistisch in die am Sonntag beginnende Mannschafts-WM in Schweden.mehr...

Mountain View. Die EU-Datenschutzverordnung hat auch Auswirkungen für WhatsApp. Der in Deutschland populäre Messaging-Dienst geht dabei zum Teil einen anderen Weg als die Mutter Facebook.mehr...

Brüssel. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat Russland und den Iran davor gewarnt, langfristig an Syriens Präsident Baschar al-Assad festzuhalten. „Die Europäische Union und die internationale Gemeinschaft werden sich nur dann am Wiederaufbau Syriens beteiligen, wenn es einen politischen Prozess unter Schirmherrschaft der UN gibt“, sagte Mogherini bei der Brüsseler Syrien-Konferenz. Ziel der EU sei ein demokratisches und vereintes Syrien. Bei der Konferenz geht es vor allem darum, die Versorgung der Menschen sicherzustellen, die innerhalb Syriens Not leiden.mehr...

Antananarivo/Wageningen. Mit rund 600 Euro pro Kilo ist Vanille eines der teuersten Gewürze der Welt. Trotzdem machen Experten gerade die hohen Preise für Qualitätsmängel verantwortlich. Für ein Ende der Krise will nun ein Forscher aus den Niederlanden sorgen.mehr...

Ausgerechnet der seit Jahren anhaltende Anstieg der Vanillepreise ist nach Ansicht von Experten für Qualitätsmängel bei dem begehrten Gewürz verantwortlich. Als Reaktion darauf und aus Angst vor Diebstählen werde Vanille oft viel zu früh geerntet, beklagte der Chef der Vanille-Exporteure aus Madagaskar. Während der Anteil an dem wertvollen Vanillin bei guter Qualität zwischen 1,8 und 2 Prozent liege, habe sich der Durchschnittswert in den vergangenen drei Jahren halbiert - auf nun nur noch 0,9 Prozent bis 1 Prozent.mehr...

Brüssel. Deutschland stellt eine Milliarde Euro zusätzlich für die notleidenden Menschen in Syrien und für Kriegsflüchtlinge in den benachbarten Ländern bereit. Das gab Außenminister Heiko Maas bei seiner Ankunft in Brüssel bekannt, wo er an einer Geberkonferenz für Syrien teilnimmt. Weitere 300 Millionen Euro können nach Angaben des Auswärtigen Amts in der zweiten Jahreshälfte hinzukommen, wenn der Bundeshaushalt steht. Damit würde Deutschland dann insgesamt wieder auf dem Niveau der Hilfszusagen aus dem Vorjahr liegen.mehr...

Brüssel. Deutschland stellt eine Milliarde Euro zusätzlich für die notleidenden Menschen ‎in Syrien und für Flüchtlinge in den benachbarten Ländern zur Verfügung. Das gab ‎Außenminister Heiko Maas am Mittwochmorgen bei seiner Ankunft in Brüssel bekannt, wo er an ‎einer Geberkonferenz für Syrien teilnimmt.mehr...

Berlin. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fliegt Mitte Juni zu einem mehrtägigen Besuch an die Westküste der USA. Im Mittelpunkt der Reise stehe die Eröffnung des Thomas-Mann-Hauses am Rande von Los Angeles, hieß es aus dem Präsidialamt in Berlin. Steinmeier wird auch das Silicon Valley südlich von San Francisco besuchen, den wichtigsten Standort weltweiter IT-Konzerne. Dabei soll es um Fragen der Digitalisierung und der Zukunft der Arbeit gehen, hieß es. Ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump ist nicht geplant.mehr...

Washington. Emmanuel Macron ist überraschend eindeutig. Immer wieder beschwört er im US-Kongress gemeinsames Handeln in der Welt: eine klare Absage an Trumps „Amerika zuerst“. Die viel beschworene Männerfreundschaft - ist sie doch nicht so eng?mehr...

Genf. Jahrelang gingen die Malaria-Fälle weltweit zurück. Doch der Kampf gegen die Krankheit ist ins Stocken geraten. Nicht wegen wachsender Resistenz der Parasiten gegen Mittel. Es geht ums Geld.mehr...

Baku. Sebastian Vettel reist als WM-Spitzenreiter auch nach Baku. Dort sorgte der Ferrari-Pilot 2017 mit einer Rüpelattacke gegen Lewis Hamilton für einen Formel-1-Eklat. Der Mercedes-Star hofft endlich auf die Wende. Red Bull will an den China-Grand-Prix anknüpfen.mehr...

Brüssel. Millionen Syrer sind auf humanitäre Hilfe angewiesen und auf der Flucht. Doch die internationale Hilfsbereitschaft für das Bürgerkriegsland scheint trotz der dramatischen Lage zu schwinden.mehr...

Washington. Nach intensiven Beratungen mit US-Präsident Donald Trump zum Umgang mit dem Iran wird Frankreichs Staatsoberhaupt Emmanuel Macron seinen Besuch in den USA mit einer Rede vor dem Kongress fortsetzen. Heute spricht der Franzose vor beiden Kammern des US-Parlaments. Gestern hatte Macron eine neue Konzeption für die Iran-Politik ins Gespräch gebraucht und eine Vision für eine nachhaltige Nahost-Politik entworfen. Trump schickte dagegen neue Drohungen in Richtung Teheran.mehr...

Washington. US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania haben mit dem französischen Präsidentenpaar Emmanuel und Brigitte Macron erstmals Staatsgäste zu einem Bankett im Weißen Haus empfangen. An dem festlichen Abendessen nahmen auch rund 150 Gäste aus Politik und Gesellschaft teil. Gastgeber Trump erinnerte in seiner Tischrede an die gemeinsame Geschichte beider Länder und deren Bedeutung für die Demokratie in der Welt. Auch Macron würdigte die enge Verbindung beider Staaten und erinnerte an die Verpflichtung beider Staatsoberhäupter, für universelle Werte zu kämpfen. mehr...

Brüssel. Vertreter von mehr als 80 Staaten und Organisationen wollen heute in Brüssel über zusätzliche Hilfsmöglichkeiten für das Bürgerkriegsland Syrien beraten. Ziel ist vor allem, Unterstützung für die notleidende Zivilbevölkerung zu organisieren. Zudem soll zumindest am Rande auch darüber diskutiert werden, wie die Bemühungen um eine friedliche Lösung des Syrien-Konflikts gefördert werden können. Die EU und die Vereinten Nationen hoffen als Organisatoren des Treffens auf Hilfszusagen in Höhe von insgesamt über sechs Milliarden Dollar.mehr...

Bremerhaven. Selbst im entlegenen arktischen Meereis sind große Mengen winzig kleiner Plastikschnipsel zu finden. Forscher des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts haben Eisproben, die von drei Expeditionen stammten, untersucht und darin mehr Mikroplastik gefunden als je zuvor. Teils zählten sie mehr als 12 000 Teilchen pro Liter Meereis, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin „Nature Communications“. Der Kunststoff stammt demnach wahrscheinlich aus dem Atlantik, aus dem Pazifischen Ozean und vom zunehmenden Schiffsverkehr im Arktischen Ozean.mehr...

Düsseldorf. Der geplante Auftritt des türkischen Außenministers bei der Gedenkfeier zum Solinger Brandanschlag ist laut NRW-Landesregierung ein Wunsch der Opfer. In der Vergangenheit sei immer ein Vertreter der türkischen Regierung dabeigewesen, sagte Integrationsminister Joachim Stamp. Das sei auch der ausdrückliche Wunsch der Familie Genc. Daher habe Ministerpräsident Armin Laschet den türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu vor geraumer Zeit eingeladen, sagte NRW-Regierungssprecher Christian Wiermer. Kritiker befürchten, dass Cavusoglu seine Rede für einen Wahlkampfauftritt nutzen könnte.mehr...

Washington. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach Gesprächen mit seinem US-Kollegen Donald Trump ein neues Gesamtkonzept für den Umgang mit dem Iran ins Gespräch gebracht. Der vor allem in den USA umstrittene Atomdeal mit der islamischen Republik sei nur eine von vier Säulen der Politik. Es müsse in einem „neuen Deal“ auch der Einfluss des Irans im Nahen Osten, die Begrenzung des iranischen Raketenprogrammes und der langfristige Verzicht auf Atomwaffen geregelt werden, sagte Macron.mehr...

Mountain View. Der Messaging-Dienst WhatsApp hebt bei der Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung das Mindestalter für seine Nutzer von 13 auf 16 Jahre an. Die Verordnung verlangt allerdings keine harte Kontrolle der Altersgrenze - etwa durch das Hochladen eines Altersnachweises. Neue und bestehende WhatsApp-Nutzer werden demnächst in der App gefragt, ob sie älter als 16 sind. Die ab 25. Mai greifenden EU-Regeln erfordern bis zu diesem Alter die Zustimmung der Eltern zur Datenverarbeitung.mehr...

Brüssel. Zum Beginn der Brüsseler Geberkonferenz für die Leidtragenden des syrischen Bürgerkriegs hat Entwicklungsminister Gerd Müller vor einer Reduzierung der deutschen Unterstützung gewarnt. Nach der jetzigen Planung von Finanzminister Olaf Scholz für den Haushalt 2018 sei er gezwungen, die Hilfen für die Krisenregion gegenüber dem Vorjahr um 400 Millionen Euro zu kürzen. Sein Ministerium werde lediglich 744 Millionen Euro zusagen können. Das hätte „dramatische Auswirkungen“, sagte Müller. Deutschland war zuletzt mit Abstand der größte Geldgeber für die Region.mehr...

Mountain View. Die EU-Datenschutzverordnung hat auch Auswirkungen für WhatsApp. Der in Deutschland populäre Messaging-Dienst geht dabei zum Teil einen anderen Weg als die Mutter Facebook.mehr...

New York. Außenminister Heiko Maas rechnet nicht mit einer neuen Belastung der Beziehungen zur Türkei durch den bevorstehenden türkischen Wahlkampf. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch in der Türkei niemand ein Interesse daran hat, die Beziehungen zu Deutschland noch einmal zu verkomplizieren“, sagte Maas nach einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu. Allerdings sorgte die Wahl der stellvertretenden Linksfraktionschefin Sevim Dagdelen zur Vorsitzenden der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe im Bundestag für Ärger in den Beziehungen der Länder.mehr...

Washington. US-Präsident Donald Trump hat seine scharfe Kritik an der politischen Rolle des Irans wiederholt und eine Drohung an das Land gerichtet. Wenn Teheran sein Nuklearprogramm wieder aufnehmen sollte, werde es „größere Probleme als jemals zuvor“ haben, sagte Trump. Trump äußerte sich im Weißen Haus im Beisein seines Staatsgastes, des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Der Iran stehe hinter beinahe jedem Problem im Nahen Osten, sagte Trump.mehr...

Berlin. Die stellvertretende Linksfraktionschefin Sevim Dagdelen wird künftig die deutsch-türkische Parlamentariergruppe im Bundestag leiten. Die Fraktion wählte die Politikerin kurdisch-türkischer Abstammung einstimmig auf den Vorsitzendenposten, der der Linken in einer interfraktionellen Vereinbarung zugesprochen wurde. Das erfuhr die dpa aus Fraktionskreisen. Dagdelen zählt zu den schärfsten Kritikern des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Bundestag und hat ihn unter anderem als „Terrorpaten“ bezeichnet.mehr...

Bremerhaven. Plastik ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Und es ist mittlerweile überall zu finden: Selbst in der Arktis haben Forscher eine hohe Konzentration winziger Plastikteilchen entdeckt. Die Folgen für die Mensch, Tier und Umwelt sind noch nicht absehbar.mehr...

Washington. Zum ersten Staatsbesuch seiner Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump seinen französischen Kollegen Emmanuel Macron mit militärischen Ehren vor dem Weißen Haus begrüßt. Unter grauem Himmel ließ Trump für Macron eine farbenprächtige Zeremonie ausrichten. Macrons Besuch lege Zeugnis ab für die Freundschaft, die beide Länder verbinde, sagte Trump. Macron erklärte: „Amerika bedeutet für mein Land endlose Möglichkeiten.“ Anschließende politische Gespräche sollten sich um Themen wie den Konflikt in Syrien, um Handelsfragen und das Atomabkommen mit dem Iran drehen.mehr...

Washington. Zum ersten Staatsbesuch seiner Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump seinen französischem Amtskollegen Emmanuel Macron mit militärischen Ehren vor dem Weißen Haus begrüßt. Unter grauem Himmel ließ Trump für Macron eine farbenprächtige Zeremonie ausrichten. Anschließend standen politische Gespräche auf dem Programm. Sie sollen sich um Themen wie den Konflikt in Syrien, den Atomdeal mit dem Iran und um Handelsfragen drehen. Im Rosengarten war danach eine gemeinsame Pressekonferenz der beiden Präsidenten vorgesehen.mehr...

Genf. Nach jahrelangen Erfolgen im Kampf gegen die Malaria sieht die Weltgesundheitsorganisation am diesjährigen Welt-Malaria Tag (Mittwoch) keinen Grund zum Feiern. Zwar wird in diesem Jahr in drei Ländern Afrikas erstmals eine Impfung gegen Malaria eingesetzt, wie der Leiter des WHO-Malaria-Programms sagte. Kampagnen gebe es in Kenia, Ghana und Malawi. Aber schnelle Erfolge seien bei diesem ersten Einsatz nicht zu erwarten. Weltweit fehlte das Geld, um die Zahl der Fälle weiter zu drücken. „Wir sind sehr besorgt.“mehr...

Frauen, Familie und Senioren

24.04.2018

Mädchen zeigen bei Musical.ly freizügige Clips

Berlin. Die Video-App Musical.ly steht bei Kindern und Jugendlichen hoch im Kurs. Schaut man aber genau hin, finden sich auch freizügigere Clips, nicht selten von jungen Nutzerinnen. Experten warnen vor Missbrauch. Das Unternehmen spricht von einem „komplexen Problem“.mehr...

Athen. Zeit für die Kunst: In den nächsten Monaten steht in der griechischen Hauptstadt vielfach das Buch im Mittelpunkt. Rund 250 Veranstaltungen sind geplant.mehr...

Hintergründe

24.04.2018

Von hellem Glanz und Sachpolitik

Washington. Trump macht auf der Weltbühne einen feinen Unterschied zwischen Person und Politik. Internationale Beziehungen reduzieren sich bei ihm auf persönliche. Macht der Glanz des Besuchs für Macron nun einen Unterschied, oder blendet er nur?mehr...

Berlin. Vor seinem Staatsbesuch in der Schweiz hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für bessere Beziehungen seiner Gastgeber zur Europäischen Union geworben. „Von der Schweiz würde ich mir wünschen, dass man die Europäische Union nicht als Feindesland ansieht“, sagte Steinmeier dem Schweizer Radio und Fernsehen. Bei dem angestrebten Rahmenabkommen der Schweiz mit der EU hoffe er auf baldige Fortschritte. Die wählerstärkste Partei, die rechtskonservative SVP, ist strikt gegen die EU und betrachtet den Rahmenvertrag als Kapitulation.mehr...

Brüssel. Eine friedliche Lösung des Syrien-Konflikts scheint in weiter Ferne. In Brüssel wird deswegen einmal mehr Geld gesammelt. Kann die Weltgemeinschaft zumindest das Leiden der Zivilbevölkerung lindern?mehr...

New York. Der Militärschlag der Westmächte gegen Syrien erfolgte ohne Zustimmung des blockierten Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Bei einem Besuch bei den UN verteidigt Außenminister Maas ihn trotzdem.mehr...

New York. Wird die türkische Regierung das Wahlkampfverbot für türkische Politiker in Deutschland akzeptieren? Außenminister Maas zeigt sich nach dem ersten Treffen mit seinem türkischen Kollegen Cavusoglu zuversichtlich. Es gibt aber neuen Ärger.mehr...

New York/Berlin. Ist das Atomabkommen mit dem Iran noch zu retten? Die Europäer versuchen US-Präsident Trump von einer Aufkündigung abzuhalten. Jetzt scheint es dafür einen ersten konkreten Plan zu geben.mehr...

Schlaglichter

24.04.2018

Syrien-Konferenz beginnt

Brüssel. Zum Beginn einer zweitägigen Geberkonferenz für die Leidtragenden des syrischen Bürgerkriegs haben Hilfsorganisationen zu großzügigen Finanzzusagen aufgerufen. Die anhaltende Gewalt habe seit Beginn des Jahres knapp 700 000 weitere Menschen innerhalb Syriens vertrieben, heißt es in einem Appell zu dem heute beginnenden Treffen in Brüssel. Nach rund sieben Jahren Bürgerkrieg sind mittlerweile mehr als 13 Millionen Menschen auf humanitäre Unterstützung angewiesen, darunter über sechs Millionen Binnenvertriebene.mehr...

Washington. Mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron hat US-Präsident Donald Trump erstmals einen offiziellen Staatsgast empfangen. Macron traf an der Seite seiner Frau Brigitte in Washington ein. Die beiden Staatsmänner wollen heute und morgen zahlreiche Themen der internationalen Politik besprechen, darunter die Lage in Syrien. Macron wird morgen außerdem eine Rede im Kapitol halten. Zum Auftakt des Besuchs pflanzten Trump und Macron einen Eichenbaum im Garten des Weißen Hauses, dann gab es ein gemeinsames Dinner.mehr...

New York. Außenminister Heiko Maas hat beim ersten Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu in New York auch über den bevorstehenden türkischen Wahlkampf gesprochen. Maas hatte zuvor bereits deutlich gemacht, dass das Auftrittsverbot für ausländische Amtsträger drei Monate vor einer Wahl in ihrem Land auch für türkische Regierungspolitiker gilt. In der Türkei sollen am 24. Juni Präsidenten- und Parlamentswahlen stattfinden. Das dreimonatige Auftrittsverbot gilt aber nicht für die Teilnahme Cavusoglus an einer Gedenkveranstaltung am 25. Jahrestag des Brandanschlags von Solingen, bei dem fünf Mitglieder einer türkischstämmigen Familie getötet wurden.mehr...

Schlaglichter

24.04.2018

Trump empfängt Macron im Weißen Haus

Washington. US-Präsident Donald Trump hat seinen französischen Kollegen Emmanuel Macron im Weißen Haus empfangen. Macron ist der erste ausländische Gast, für den Trump seit Beginn seiner Amtszeit einen offiziellen Staatsbesuch abhält. Beide pflanzten im Garten des Weißen Hauses einen Eichenbaum. Die Steineiche stammt aus einem Wald im französischen Aisne, wo zum Ende des Ersten Weltkriegs Tausende US-Soldaten ihr Leben gelassen hatten. Macron war zu dem dreitägigen Besuch am Nachmittag eingetroffen und hatte sich an der Seite seiner Ehefrau Brigitte zunächst die Innenstadt von Washington angesehen.mehr...

Washington. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die USA vor seinem Besuch bei Präsident Donald Trump dazu aufgerufen, nicht aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran auszusteigen. Dieser Deal sei sicher nicht perfekt, es gebe aber keinen besseren, sagte Macron in einem Interview mit dem Sender Fox News. Zu seinem Verhältnis zu Trump sagte Macron: „Wir haben eine „special relationship“, eine besondere Beziehung. Wir sind beide Außenseiter unserer Systeme (...). Und wir haben auch persönlich ein sehr enges Verhältnis.“mehr...

Solingen. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu wird im Mai bei der Gedenkfeier zum 25. Jahrestag des Brandanschlags von Solingen dort eine Rede halten - mitten im türkischen Wahlkampf. Bundesaußenminister Heiko Maas stellte aber klar, dass dieser Auftritt nicht unter das Wahlkampfverbot für ausländische Regierungsvertreter in Deutschland falle. Die Veranstaltung habe „einen ganz anderen Hintergrund“, sagte er am Rande eines G7-Außenministertreffens im kanadischen Toronto. Grüne und Linke kritisierten den Auftritt dennoch scharf.mehr...

Toronto. Die sieben führenden westlichen Industriestaaten haben bei einem Außenministertreffen in Kanada ihre Gesprächsbereitschaft mit Russland zur Lösung des Syrien-Konflikts bekräftigt, aber noch keine konkrete Initiative gestartet. In der Abschlusserklärung der Konferenz in Toronto werde festgehalten, „dass es eine politische Lösung in Syrien zum Beispiel ohne Russland nicht geben wird und dass man deshalb den Dialog mit Russland braucht“, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas am Rande des Treffens. Dazu müsse aber auch die russische Seite ihren Beitrag leisten.mehr...

Solingen/Toronto. Vor 25 Jahren starben bei einem Brandanschlag von Rechtsextremisten in Solingen fünf Menschen türkischer Abstammung. Am Jahrestag hält der türkische Außenminister dort eine Rede. Grüne und Linke halten das für ein Wahlkampfmanöver. Die Bundesregierung hält dagegen.mehr...

Hamburg. Der Countdown für Russland 2018 läuft: ARD und ZDF haben ihre Mannschaften für die WM aufgestellt. Erstmals ist Philipp Lahm mit von der Partie.mehr...

Toronto/Solingen. Der geplante Auftritt des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu bei der Gedenkfeier zum 25. Jahrestag des Brandanschlags von Solingen fällt nicht unter das Wahlkampfverbot für ausländische Regierungsvertreter in Deutschland. Das stellte Bundesaußenminister Heiko Maas am Montag am Rande des G7-Treffens in Toronto klar. „Das ist für uns keine Wahlkampfveranstaltung, denn sie hat einen ganz anderen Hintergrund“, sagte er vor Journalisten. „Das ist eine Veranstaltung, die regelmäßig stattfindet und dort wird der Opfer dieses schrecklichen Brandanschlags gedacht.“mehr...

Schlaglichter

23.04.2018

Euro weiter unter 1,23 US-Dollar

Frankfurt/Main. Der Euro hat zu Wochenbeginn weiter unter der Marke von 1,23 US-Dollar notiert. Am Montagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2275 Dollar und damit in etwa so viel wie am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,2309 Dollar festgesetzt. Am Montag stehen sowohl im Euroraum als auch in den USA einige beachtenswerte Konjunkturdaten auf dem Programm. Das Institut Markit veröffentlicht diesseits wie jenseits des Atlantiks seine Einkaufsmanagerindizes.mehr...

Washington. Beim Empfang seines französischen Kollegen Emmanuel Macron bemüht Donald Trump reichlich Pathos. Aber das kann nicht über die Unterschiede zwischen den beiden Präsidenten hinwegtäuschen. Macron wartet mit neuen Vorschlägen zum Umgang mit dem Iran auf.mehr...

Toronto. Außenminister Heiko Maas hat vor dem Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Cavusoglu bekräftigt, dass die Bundesregierung keine Wahlkampfauftritte türkischer Regierungsvertreter in Deutschland zulässt. Drei Monate vor Wahlen im Ausland dürfe in Deutschland kein Wahlkampf stattfinden, sagte er. Das gelte für alle, unabhängig davon, von wo sie kommen. Maas reist heute nach New York zu den Vereinten Nationen und trifft dort Cavusoglu. Der türkische Präsident Erdogan hatte angekündigt, auch im Ausland Wahlkampf machen zu wollen.mehr...

Berlin. Entwicklungsminister Gerd Müller fordert für seinen Etat in diesem Jahr eine Milliarde Euro zusätzlich. Damit will er Krisenländer unterstützen, die Hilfe für Afrika ausbauen und dazu beitragen, Flüchtlingen in ihren Heimatregionen eine Perspektive zu geben, wie er der „Welt“ sagte. Das höre sich viel an. Diese Summe sei aber ein Bruchteil dessen, was Deutschland für Flüchtlinge in Deutschland einsetzen müsse, erläuterte Müller. Für eine Million Flüchtlinge zahlten Bund, Länder und Kommunen im Jahr derzeit rund 25 Milliarden Euro. Der Entwicklungsetat betrug 8,5 Milliarden Euro.mehr...

Toronto. Die EU und Kanada wollen im September alle Außenministerinnen der Welt an einen Tisch bringen. Das gaben die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland und die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Rande des G7-Treffens im kanadischen Toronto bekannt. Die Verbesserung der Gleichberechtigung sei wesentlich sowohl für wirtschaftlichen Erfolg als auch für Frieden und Sicherheit weltweit, erklärten sie zur Begründung. Freeland hatte die Gleichberechtigung von Männern und Frauen zu einem Schwerpunktthema des zweitägigen G7-Treffens in Toronto gemacht.mehr...

Washington. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die USA vor seinem Besuch bei Präsident Donald Trump dazu aufgerufen, nicht aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran auszusteigen. Dieser Deal sei sicher nicht perfekt, es gebe aber keinen besseren, sagte Macron in einem Interview mit dem Sender Fox News. „Wir haben keinen Plan B für den Iran“, sagte Macron. „Meine Botschaft ist: Lasst uns den Vertrag jetzt nicht verlassen.“ Er wolle aber dazu appellieren, Irans Rolle in der Region zurückzudrängen.mehr...

Toronto. Der Westen will wieder mit Russland ins Gespräch kommen. Aber die Dialogbereitschaft hat Grenzen. Beim G7-Treffen in Toronto wird nur über statt mit Russland geredet. Außenminister Maas bekräftigt seine harte Linie gegenüber Moskau - und bekommt viel Gegenwind.mehr...

Toronto. Außenminister Heiko Maas hat einer Rückkehr Russlands in die G7-Gruppe der führenden westlichen Industriestaaten eine klare Absage erteilt. „Bisher sind die Voraussetzungen nicht geschaffen worden, dass es da nochmal eine Veränderung gibt“, sagte er beim G7-Außenministertreffen im kanadischen Toronto. Zuvor hatten sich Politiker von FDP und Linken dafür ausgesprochen, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum G7-Gipfel im Juni nach Kanada einzuladen. 2014 wurde Russland wegen der Annexion der ukrainischen Krim wieder ausgeschlossen.mehr...

Porto. Die Lello in Portugal gilt als einer der schönsten Buchläden der Welt. 2015 stand sie kurz vor dem Bankrott. Doch mit einer umstrittenen, aber sehr erfolgreichen Idee bekam sie noch die Kurve.mehr...

Genf. Mit zehn Jahren entzückt ein junger Geiger ein volles Konzerthaus und eine hochkarätige Jury und gewinnt den Menuhin-Wettbewerb. Sieben der zehn Finalisten haben asiatische Wurzeln. Kein Zufall, sagen Kenner.mehr...

Berlin. Politiker von FDP und Linken haben sich dafür ausgesprochen, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum G7-Gipfel im Juni nach Kanada einzuladen. Wenn der Westen es wirklich ernst meine, mit Russland wieder in einen konstruktiven Dialog treten zu wollen, wäre jetzt die passende Gelegenheit - aus G7 sollte wieder G8 werden, sagte Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht der dpa. Der FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff sprach von G7 plus 1. Es sei sinnvoll, den Dialog mit Russland besser zu strukturieren.mehr...

Toronto. Die Außenminister der sieben führenden westlichen Industriestaaten kommen heute zu einem zweitägigen Treffen im kanadischen Toronto zusammen. Hauptthemen dürften die Konflikte in Syrien und in der Ukraine sein. An den Beratungen der sogenannten G7 werden mit den USA, Großbritannien und Frankreich auch die drei westlichen Vetomächte aus dem UN-Sicherheitsrat teilnehmen. Diese haben den militärischen Vergeltungsschlag für einen mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz der Regierungstruppen von Präsident Assad ausgeführt.mehr...

Washington. Trotz allgemein guter Konjunkturaussichten hält der Internationale Währungsfonds seine Warnungen vor drohenden Gefahren für die Weltwirtschaft aufrecht. Wachsende finanzielle Verwundbarkeiten, wachsende Spannungen im Handel und der Geopolitik und ein historisch hoher Schuldenstand bedrohten die globalen Wachstumsaussichten. So heißt es bei der Frühjahrstagung des IWF in Washington in der Abschlusserklärung des IWF-Finanzkomitees. Der IWF hatte in dieser Woche ein globales jährliches Wachstum von 3,9 Prozent vorhergesagt. Schulden und Protektionismus bedrohten dieses.mehr...

Washington. Trotz allgemein guter Konjunkturaussichten hält der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Warnungen vor drohenden Gefahren für die Weltwirtschaft aufrecht.mehr...

Frankfurt. Der Nordkorea-Experte Rüdiger Frank hat den von Pjöngjang verkündeten Atom- und Raketenteststopp als Zeichen der Entspannung gewertet, aber vor zu großem Optimismus gewarnt. „Nordkorea will eine erfolgreiche Exportwirtschaft aufbauen und muss deshalb die Sanktionen loswerden“, sagte Frank der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Der Wissenschaftler glaubt jedoch nicht, „dass Nordkorea seine Atomwaffen so schnell aufgeben wird“. Diese seien „die Lebensversicherung des Regimes“.mehr...

Havanna. Schulterschluss zwischen Verbündeten: Kubas neuer Präsident Miguel Díaz-Canel hat als erste offizielle Amtshandlung seinen venezolanischen Kollegen Nicolás Maduro empfangen. Im Palast der Revolution wurde Maduro mit militärischen Ehren empfangen. Dabei kam es zu einer Premiere im Protokoll. Bei dem Treffen war auch Díaz-Canels Ehefrau Lis Cuesta dabei. Die Rolle der First Lady gab es in Kuba bislang nicht. Venezuela ist Kubas engster Alliierter in der Region. Trotz der schweren Krise schickt Venezuela im Austausch gegen Ärzte noch immer über 50 000 Fässer Öl pro Tag auf die Karibikinsel.mehr...

New York. UN-Generalsekretär António Guterres hat die Ankündigung Nordkoreas begrüßt, Tests mit Atombomben und Interkontinentalraketen einzustellen. „Dieser positive Schritt nach vorne trägt zur Bildung von Vertrauen und dem längerfristigen Prozess zu einer friedlichen Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel bei“, sagte Guterres laut Mitteilung. Nordkorea hatte in der Nacht zum Samstag mit der Ankündigung überrascht, Atomversuche und Tests mit Interkontinentalraketen einstellen zu wollen.mehr...

Schlaglichter

21.04.2018

Maas zu G7-Treffen aufgebrochen

Berlin. Außenminister Heiko Maas ist zu einem G7-Treffen im kanadische Toronto aufgebrochen, bei dem es vor allem um die Krisen in Syrien und in der Ostukraine gehen wird. „In Zeiten der Krise brauchen wir nichts so sehr wie starke internationale Institutionen und offenen Dialog“, sagte Maas vor seinem Abflug. Nach seinem zweitägigen Aufenthalt in Kanada wird er zu den Vereinten Nationen nach New York und dann nach Brüssel zu einer Syrien-Konferenz weiterreisen. Maas pochte erneut auf konstruktive Beiträge Russlands im Syrien-Konflikt.mehr...

Monte Carlo. Tennisprofi Alexander Zverev ist beim Masters-Turnier in Monte Carlo im Halbfinale gescheitert. Einen Tag nach seinem 21. Geburtstag unterlag der Hamburger dem Japaner Kei Nishikori 6:3, 3:6, 4:6.mehr...

Hintergründe

21.04.2018

Wenn Stars früh sterben

New York. Manche Berühmtheiten wie jetzt Avicii mit nur 28 Jahren sterben früh, manche werden zur Legende. Oft sind Drogen, Tabletten oder Unfälle die Todesursache, in Aviciis Fall ist der Hintergrund unbekannt.mehr...

Philadelphia/Frankfurt. Ein Vorfall wie der an der Bord der Southwest-Airlines-Maschine darf sich nicht wiederholen, das ist klar: Ein Triebwerk explodierte, beinahe wurde eine Frau aus einem geborstenen Fenster gesogen. Jetzt sollen Hunderte Maschinen zur Wartung am Boden bleiben.mehr...

London. Der britische Thronfolger Prinz Charles soll seine Mutter, Königin Elizabeth II., als Oberhaupt des Commonwealth beerben. Das haben die 53 Regierungschefs des Staatenbunds in Windsor beschlossen, wie die britische Premierministerin Theresa May in ihrer Abschlussrede mitteilte. Die Queen hatte sich zuvor für die Entscheidung zugunsten ihres 69-jährigen Sohnes ausgesprochen. Wann der 69-jährige Thronfolger das Amt antreten soll, ist noch unklar. Dem Commonwealth gehören 53 Länder an, darunter viele ehemalige britische Kolonien, zum Beispiel Kanada, Indien und Australien.mehr...

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel will bei ihren Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump in der kommenden Woche eine Eskalation im Handelsstreit verhindern. Regierungssprecher Steffen Seibert sprach in Berlin von einer „Angelegenheit großer Dringlichkeit“. Merkel wolle in Washington die Position Deutschlands und der EU verdeutlichen. Die US-Zölle seien nicht berechtigt. Merkel trifft am 27. April im Weißen Haus in Washington mit US-Präsident Trump zusammen, es wird ihr zweiter Besuch nach der Amtsübernahme Trumps sein.mehr...

Lifestyle

20.04.2018

Taschen mit Polit-Message im Trend

Berkeley. Dem Statement-T-Shirt folgt die Handtasche mit politischem Wahlspruch. Mit dünnen Leuchtfäden macht eine Künstlerin das Accessoire zu einem Bekenntnis.mehr...