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Reitsport

Internationaler denn je

VREDEN. Das 19. Hamaland-Hallenspringturnier des RV Vreden ist wie seine Vorgänger immer als nationales Turnier ausgeschrieben worden - so international wie am vergangenen Wochenende aber ist es in der Vredener Reithalle noch nie zugegangen: Nicht weniger als elf Nationen waren in Doemern vertreten.

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In Vrdeen am Start: Richard Robinson aus England.

Der Südafrikaner Oliver Lazarus fühlte sich auch in Vreden wohl.

Zufrieden mit dem 19. Turnier: RV Vrdeens Vorsitzender Norbert Laurich (r.) im Gespräch mit Richter Peter Schmerling.

Hatten im Jahr 2000 der Spanier Ricardo Jurardo (RFV Hövelhof) und im Jahr 2004 der Ire Dennis Lynch (RV Amelsbüren) der Siegerliste bereits einen internationalen Anstrich verpasst, so nahmen in diesem Jahr die Rotröcke aus Österreich, Belgien, Bulgarien, Groß-Britannien, Japan, Holland, Südafrika, Russland, Schweden und den USA vergeblich Anlauf auf den "Großen Preis". Bereits seit 2006 ist Oliver Lazarus in Deutschland: Der Südafrikaner ging damals mit seinen Pferden in den Stall von Ludger Beerbaum. Zu Beginn des Jahres 2009 zog es ihn zunächst von Riesenbeck nach Albersloh in den Stall von Bundestrainer Otto Becker. Mittlerweile hat er sich in Rosendahl mit acht Pferden im Stall von Claudia Kichhoff selbstständig gemacht.

Für den Schockemöhle-Stall in Luhmühlen startet der Belgier Wim Vissers - beim RV Versmold ist der Bulgare Valentin Valkov mittlerweile heimisch geworden. Ob er mit der heimischen Reit-Szene und den Zeremonien noch nicht vertraut ist oder ob er sich seiner guten Vorstellung einer Abteilung in einem M**-Springen nicht bewusst war, ist nicht bekannt - überliefert ist aber, dass er als Gewinner dieser Prüfung zur Siegerehrung nicht erschien. Im Stall von Ludger Beerbaum in Riesenbeck ist auch der Japaner Tadahiro Hayashi tätig - für das Turnier in Vreden hatte er sich zwar ebenso wie die Finnin Johanna Haimi angemeldet, doch beide konnten ihren Startwunsch nicht erfüllen - die Finnin hat sich mittlerweile dem RV Vreden angeschlossen.

Diesen Schritt wollen vielleicht auch die niederländischen Brüder Nuri und Demi Dijks gehen (siehe Bericht oben), die zusammen Desiree Kemper, Gijs Mosman, Eric ten Cate und Steven Veldhuis ein großes niederländisches Kontingent stellten. Mit John Robin Aryee, Henrik von Eckermann und Nicole Persson waren zudem drei schwedische Rotröcke in Vreden am Start.

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In Vrdeen am Start: Richard Robinson aus England.

Der Südafrikaner Oliver Lazarus fühlte sich auch in Vreden wohl.

Zufrieden mit dem 19. Turnier: RV Vrdeens Vorsitzender Norbert Laurich (r.) im Gespräch mit Richter Peter Schmerling.

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