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Interview: Marschrichtung nach oben

SCHWERTE Mit der Vertragsverlängerung mit Mischa Quass hat die Führung der HSG Schwerte-Westhofen dokumentiert, dass sie in der Trainerfrage auf Kontinuität setzt. Ein Interview.

von Von Michael Dötsch

, 13.12.2007
Interview: Marschrichtung nach oben

Stefan König, sportlicher Leiter der HSG Schwerte-Westhofen, sprach mit Michael Dötsch über Misha Quass und die Rolle der HSG in der Verbandsliga.

Wie geht es sonst weiter bei der HSG? Michael Dötsch sprach mit Stefan König (41), dem sportlichen Leiter.

Herr König, es geht auch in der nächsten Saison weiter mit Mischa Quass auf der Trainerbank. Darf man daraus schließen, dass die erste Mannschaft in der Spielzeit 08/09 in der Verbandsliga oben angreifen wird?König: Das kann man so jetzt noch nicht sagen, weil - wie jedes Jahr - erst noch die Gespräche mit den beiden Stammvereinen TG Westhofen und TV Jahn Rot-Weiß Schwerte geführt werden müssen. Ist doch klar, dass auch sie dazu gefragt werden, was wir wollen.

Wann sollen diese Gespräche denn stattfinden?König: Ich denke, im Januar.

Gibt es denn Anzeichen, dass sich seitens der Stammvereine etwas ändert?König: Nein. Zumindest ist mir nichts bekannt.

Dann kann man aber doch schon sagen, dass die HSG nächste Saison eine führende Rolle in der Verbandsliga spielen soll, oder? Schließlich war doch die Oberliga mal als mittelfristiges Ziel ausgegeben worden.König: Die Marschrichtung geht auf jeden Fall in diese Richtung, aber das Drumherum muss natürlich auch passen. Man muss sehen, dass in die Oberliga aufgestiegene Mannschaften wie Volmetal oder zuletzt Haltern Probleme in dieser Liga haben. Das heißt, wenn man hoch will, muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Oberliga nur zu halten ist, wenn man einen wesentlich höheren finanziellen Aufwand betreibt.

Mischa Quass hat schon angedeutet, dass sich das Gesicht der Mannschaft zur nächsten Saison nicht allzu sehr verändern wird. Ist das so?König: Es sieht danach aus. Bei drei, vier Spielern muss man sicherlich mal gucken, wie sie ihr Potenzial abrufen. Aber wenn wir noch jemanden von außen dazunehmen, dann muss das einer sein, der die Mannschaft wirklich nach vorne bringt. Einer, der sich hinter den Freiwurf stellt und auch mal ein einfaches Tor macht. So ein Spielertyp fehlt uns. Aber so einen kriegt man nicht für 100 Euro.

Als Torwart will Mischa Quass nicht mehr in der "Ersten" fungieren. Wie sieht es auf dieser Position für nächste Saison aus?König: Konkret kann ich dazu noch nichts sagen. Nur so viel: Es laufen Gespräche.

Ein anderes Thema: Ein bisschen still geworden ist es bei der HSG in Sachen Jugendarbeit. Wie läuft es mit dem Nachwuchs?König: Wir fahren mit zwei Bussen über 100 Leuten - die meisten davon natürlich Jugendliche - am Samstag zum Jahresabschluss zum Bundesliga-Spiel von TuSEM Essen gegen Wetzlar. Darüber hinaus wollen wir noch mehr in die Schulen gehen und im Frühjahr mit einem Handball-Aktionstag die Jugendarbeit noch weiter forcieren, um weitere Talente für die HSG zu finden.

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