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Interview: "Spiele nicht gegen Werne"

WERNE Relativ deutlich revanchierten sich die Basketballer vom UBC Münster am Samstagabend für die Hinspielniederlage gegen den TV Werne. In der heimischen Halle am Horstmarer Landweg bezwangen die Mannen von UBC-Trainer Götz Rohdewald den Werner Lokalrivalen mit 113:96.

von Von Nils Tyczewski

, 13.12.2007
Interview: "Spiele nicht gegen Werne"

Marek Bienkowski (l.) und Christiph Henke (r.) im Trikot des UBC Münster beim Meisterschaftsspiel in Werne.

Mit dabei waren auch Marek Bienkowski und Christoph Henke, die erst vor der Saison das TVW-Leibchen gegen das UBC-Dress tauschten. Nach dem Spiel sprachen wir mit beiden.

Hallo Marek, Hallo Christoph, wie war das Wiedersehen mit den alten Bekannten? Kennen Sie die ganze Mannschaft? Christoph Henke: Die haben ja sehr viele neue in Werne. Sagen wir mal so: Ich kenne die ganze Bank. Aber natürlich ist es schön, wenn ich ehemalige Mitspieler wie Freddy (Frederic Meinert) oder Max (Maximilian Rappl) wiedersehen. Aber ich kriege trotzdem vieles mit, weil mein Vater ja beim TV im Vorstand sitzt. Ich habe auch nach dem Spiel dort übernachtet und beim Frühstück mit meinem Vater über das Spiel geredet.

Marek Bienkowski: Ich kenne nur noch ganz wenige - zwei oder drei Spieler. Da hat sich in personeller Hinsicht ziemlich viel geändert.

Schon vor der Partie wurde viel geredet. UBC-Coach Götz Rohdewald hatte Ihrem Ex-Verein Wettbewerbsverzerrung vorgeworfen. Wie emotional ist so ein Spiel für Sie? Bienkowski: Also bei mir hielt sich das in Grenzen. Ich hatte ja schon gesagt, dass ich nur noch wenige Spieler dort kenne. Für mich ist die Hauptsache, dass wir das Spiel gewonnen haben.

Henke: Natürlich war das ein Spiel mit vielen Emotionen. Aber nicht nur für mich. Marek hat ganz Recht: Die Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben. Ich halte ohnehin nichts davon, so eine Anti-Stimmung aufzubauen. Ich spiele schließlich in erster Linie für Münster und nicht gegen Werne. Aber ganz freisprechen kann man sich von solchen Randerscheinungen natürlich auch nicht.

Wie zufrieden sind Sie heute mit Ihrer eigenen Leistung? Insbesondere Sie, Marek, hatten ja sehr wenig Spielzeit. Sind Sie enttäuscht? Bienkowski: Nein, kein bisschen. Wir feiern jetzt den Sieg. Auf meiner Position hat Federico Cozzo - übrigens auch ein ehemaliger Werner - heute doch ein Riesenspiel gemacht. Da gab es keinen Grund, viel zu wechseln.

Henke: Ich bin absolut zufrieden. Wir haben gewonnen und das ist es , was zählt.

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