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Inzwischen sind beide oben

LÜNEN Das Bezirksliga-Derby am morgigen Freitag zwischen dem SV Preußen und dem VfB Lünen sorgt für Gesprächsstoff im Lüner Süden.

15.08.2007

 

Auch das letzte Duell zwischen den beiden Vereinen war von entscheidender Bedeutung.

Am 21. Mai 2006 ging es an der Dammwiese um den Aufstieg in die Bezirksliga. Drei Spieltage vor dem Ende hatte der VfB sechs Zähler Vorsprung. Mit einem Erfolg beim Rivalen hätte der SVP, der durch eine starke Serie überraschend an die Süder herankam, den Rückstand auf drei Punkte verkürzen können und somit wäre das Rennen um den Titel wieder offen gewesen.

"Der Druck lag damals beim VfB, weil dort geäußert wurde, dass der Aufstieg Pflicht ist", erinnert sich Bernd Schawohl, damals wie heute Trainer der Horstmarer. Der 45-Jährige ist sich heute noch sicher: "Wenn wir diese Partie gewonnen hätten, hätte der VfB Probleme bekommen."

"Für uns war klar, dass wir die Meisterschaft an diesem Tag entscheiden wollten", blickt Sven van Eik, damals Sportlicher Leiter, zurück. So kam es schließlich auch: Samir Zulfic, der inzwischen beim Landesligisten Mengede 08/20 spielt, sorgte mit einem Doppelpack für die Führung.

Dreimal Samir Zulfic

Stephan Hoffmann verkürzte per Elfmeter für die Gäste auf 1:2. Erneut Zulfic machte aber den Sieg und damit den Aufstieg des VfB perfekt. Damals waren für die Süder noch Jörg Wroblowski (inzwischen BW Alstedde), Yusuf Öztekin (SuS Derne) sowie Gülali Gündüz, Dirk und Carsten Broda (alle B-Liga-Zweite) aktiv. Besonders pikant: Damals spielte Michael Steinhofer noch für den VfB. Morgen wird er sich das Preußen-Trikot überstreifen.

Für die Horstmarer liefen noch Dirk Piche und die Routiniers Christian Quast (FC Lünen) sowie Dirk Schawohl auf.

Nach dem Aufstieg etablierte sich der VfB in der Bezirksliga und der SVP schaffte ein Jahr später souverän den Aufstieg in dieselbe Klasse.

Nun freuen sich beide Klubs auf ein Wiedersehen. Und die Horstmarer peilen die Revanche an. Den Süden erwartet ein spannendes Spiel. Marco Winkler

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