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Ist Herbern der Favorit?

ASCHEBERG Dem geneigten Hallenfußball-Freund steht ein besonderer Leckerbissen bevor. Am Freitag beginnt die 16. Kreishallenmeisterschaft in Ascheberg. Ausrichter ist in diesem Jahr Verbandsligist Davaria Davensberg. Wie sind die Vorzeichen vor dem Start?

von Von Dominik Gumprich

, 17.01.2008
Ist Herbern der Favorit?

22 Mannschaften aus dem Fußballkreis Lüdinghausen werden um den Titel beste Hallenmannschaft 2008 kämpfen. Favorit ist der SV Herbern, der das Turnier schon achtmal gewonnen hat und in diesem Jahr seinen Titel verteidigen will. Doch nicht alle Vereine messen dem Spektakel eine große Bedeutung bei. Die Verletzungsgefahr sei zu groß und überhaupt sei das Turnier eher eine Pflichtveranstaltung, so der O-Ton vieler Trainer. Aber für die Spieler sei die Halle immer etwas Besonderes – und mit viel Spaß verbunden –, waren sich aber auch hier die Trainer einig. Für die Zuschauer überbrückt die Hallenmeisterschaft die lange Winterpause. Zu sehen bekommen sie einiges: 247 Tore fielen im vergangen Jahr in 67 Spielen (im Durchschnitt 3,7 Tore pro Partie). Auch 2008 verspricht das Starterfeld viel Spannung. Von der Verbands- (Davensberg) bis hin zur Kreisliga C (SG Beckinghausen/Sundern) ist in Ascheberg alles vertreten, was Rang und Namen hat.Alles andere als begeistert  Im letzten Jahr gab es einige Diskussionen wegen eines parallel am Finaltag stattfindenden Turniers in Senden. Als sich dann der VfL Senden in der Vorrunde sang- und klanglos verabschiedete, um am heimischen Turnier teilzunehmen, war der damalige Pokalspielleiter Georg Henke alles andere als begeistert. Zur diesjährigen Kreishallenmeisterschaft wurde kein anderes Turnier erlaubt, so dass alle teilnehmenden Mannschaften sich voll auf das Turnier in Ascheberg konzentrieren können. Die Vorrunde beginnt heute Abend mit den Spielen der Gruppe A um 18.45 Uhr. Dort streitet sich Davaria Davensberg mit dem TuS Ascheberg, GW Selm, SuS Olfen und BW Ottmarsbocholt um die Plätze. Als Ausrichter wollen die Davaren natürlich alles geben. So werden in diesem Jahr ausschließlich Spieler der ersten Mannschaft – unter der Leitung von Spieler Tino Molowitz – auflaufen. "Sonst bekomme ich Ärger mit Heiko Ueding" „Unser Ziel ist es, unter die ersten Vier zu kommen“, gibt Molowitz die Marschrichtung vor. „Es darf sich nur keiner verletzten, sonst bekomme ich Ärger mit unserem Trainer Heiko Ueding“, so Molowitz. Am Samstag starten die übrigen Gruppen B, C, D und E bereits um 10.30 Uhr. Die erste Werner Mannschaft wird gegen 13.30 Uhr in das Geschehen eingreifen. Dann trifft der SV Stockum auf den VfL Senden. Zu einem Werner Stadtderby kommt es am Samstag um 18.30 Uhr in der Gruppe E. Dort treffen der VfL Werne und der Werner SC aufeinander.