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Jenaer Spielmacher Simak fällt aus

Jena (dpa) Mit Interimscoach Lothar Kurbjuweit, aber ohne Spielmacher Jan Simak hofft Fußball-Drittligist FC Carl Zeiss Jena am Freitag beim SV Darmstadt auf die sportliche Wende.

Nach der Beurlaubung von Heiko Weber und sechs sieglosen Spielen wird es aber nicht einfach für die Thüringer, zumal in Ralf Schmidt (Nierenriss), Alexander Maul (Bänderdehnung) und Kai-Fabian Schulz (Zerrung) drei Stammspieler der Verteidigung fehlen. Am schwersten wiegt aber wohl der Ausfall von Spielmacher Simak, der sich im letzten Spiel eine Einblutung im Adduktorenbereich zuzog.

Um einen personellen Engpass zu vermeiden, sollen Sebastian Doro und Marlon Krause ins Aufgebot rücken. «Beide haben sich in den letzten Wochen in der zweiten Mannschaft sehr ordentlich präsentiert und ihre Chance verdient», sagte Kurbjuweit.

Viel Zeit und personellen Spielraum hatte Kurbjuweit nicht, um für das Spiel in Darmstadt Veränderungen im taktischen Bereich zu vollziehen. Deshalb setzt er vor allem auf die richtige Einstellung: «Jeder Spieler muss verinnerlichen, dass seine Aktion die entscheidende des Spiels ist.» Besonders die letzte Konsequenz im Spiel gegen den Ball habe zuletzt gefehlt, meinte Kurbjuweit, das müsse sich nun ändern, wenn man erfolgreich spielen wolle. «Wenn wir ehrlich arbeiten und nach dem Spiel aufrichtig sagen können, dass wir alles gegeben haben, akzeptiere ich jedes Ergebnis», sagte er.

Ganz egal dürfte Kurbjuweit das Resultat aber nicht sein. Denn Präsident Rainer Zipfel soll vereinsintern den Wunsch geäußert haben, bei einem Erfolg der Jenaer in Darmstadt am Interimscoach zumindest bis zur Winterpause festzuhalten.

Für Jena wäre es wohl die beste Lösung. Kurbjuweit ist seit 1970 im Verein, kennt ihn so gut wie kaum ein anderer der derzeit Verantwortlichen, und er hat die Fußballlehrerlizenz. Zudem hat Kurbjuweit ohnehin noch zwei Jahre Vertrag bei den Thüringern, wird also so oder so bezahlt - ein Fakt, der für den chronisch klammen Drittligisten nicht unbedeutend sein dürfte.

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