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Jörg Pilawa: Tod des Vaters hat ihn geprägt

Hamburg. Sein Vater hat seine Wünsche immer hinten angestellt. Eines Tages war er tot. Seinen Sohn, den Fernsehmoderator Jörg Pilawa, hat das zum Nachdenken über eigene Prioritäten angeregt.

Jörg Pilawa: Tod des Vaters hat ihn geprägt

Jörg Pilawa bereiste mit seiner Familie die Welt. Foto: Jan Woitas

Für den TV-Moderator Jörg Pilawa war der Tod seines Vaters eine wichtige Erfahrung. „Das letzte Jahr pflegten wir meinen Vater zu Hause. Ich erlebte ihn bis zum letzten Atemzug“, sagte Pilawa (52) dem Magazin „Geo“ (Ausgabe 4/2018). „Das hat mich geprägt.“

Sein Vater habe die eigenen Wünsche und Träume immer wieder aufgeschoben: „Er ging früh in Rente, ist dann aber krank geworden. Er hatte keine Chance, seine Träume zu verwirklichen.“

Für den in Hamburg lebenden Fernsehmoderator war diese Erfahrung ein Grund, über das eigene Leben und die eigenen Prioritäten nachzudenken: „2006 hatte ich die erfolgreichste Fernsehsendung am Vorabend, ich verdiente gut. Dann zog ich mich raus“, erzählte Pilawa. Neun Monate sei er mit seiner Familie um die Welt gereist. „Das hat uns eng zusammengebracht. Diese Entscheidung hätte ich nicht getroffen, wenn ich das Sterben meines Vaters nicht miterlebt hätte.“

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