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Julian Draxler schnürt Pakete für Südsudan

Köln. Der Fußballstar will mithelfen, unterernährte Kinder in Afrika mit Spezialnahrung zu versorgen und die Not zu lindern. Wie andere Promis auch unterstüzt er deshalb die UN-Kinderhilfsorganisation.

Julian Draxler schnürt Pakete für Südsudan

Julian Draxler packt Pakete in Kopenhage. Foto: Thomas Uhlemann/Unicef

Der Fußball-Nationalspieler Julian Draxler hat als neuer Unicef-Pate zum Kampf gegen den Hunger im Südsudan aufgerufen. Im internationalen Logistikzentrum der UN-Kinderhilfsorganisation in Kopenhagen schnürte der 24-Jährige Hilfspakete und warb für die Social Media-Kampagne „#Stop10Seconds“, wie Unicef am Donnerstag in Köln mitteilte.

Mit der Aktion - sie startete kürzlich mit Mats Hummels, Udo Lindenberg und Angelique Kerber - sollen viele tausend stark unterernährte Kinder im Südsudan mit Spezialnahrung versorgt werden.

„Kein Kind auf der Welt sollte heute noch hungern müssen“, sagte Draxler laut Mitteilung. Unicef zufolge stirbt jeden Tag weltweit alle zehn Sekunden ein Kind unter fünf Jahren an den Folgen von Hunger. Viele Prominente aus Sport und Unterhaltung - darunter Boris Becker, Joko Winterscheidt, Eva Padberg, Franziska Knuppe, Martin Kaymer, Felix Neureuther, Dirk Nowitzki, Max Mutzke oder Anna Loos - unterstützen die Kampagne. Unicef will in diesem Jahr 215 000 akut mangelernährte Kinder in dem Bürgerkriegsland versorgen.

Auf „Web.de“ sagte Draxler, gerade Fußballprofis, die in der Öffentlichkeit stehen und Millionen Fans haben, sollten auf Missstände hinweisen und sich „für die einsetzen, die nicht gehört werden“. Nicht nur in Kriegsgebieten, auch in Deutschland sei Chancengleichheit nicht immer gegeben - etwa bei Bildung und Ausbildung. „Und deswegen sind wir da sicher noch lange nicht am Ende des Weges angekommen. Die Zukunft liegt immer in den Händen der Kinder.“

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