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Kabinett verlängert Bosnien-Einsatz der Bundeswehr

Berlin (dpa) Die Bundeswehr soll sich ein weiteres Jahr an der Friedenssicherung in Bosnien-Herzegowina beteiligen. Das Kabinett beschloss eine erneute Mandatsverlängerung für die sogenannte «Althea»-Mission. Allerdings muss auch der Bundestag noch zustimmen.

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Kabinett verlängert Bosnien-Einsatz der Bundeswehr

Verteidigungsminister De Maiziere und das Kabinett beraten heute über die Verlängerung der Althea-Mission. Foto: Jörg Carstensen

Nach den Plänen von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) soll die Obergrenze von derzeit 900 auf 800 Bundeswehr-Soldaten sinken. Derzeit sind ohnehin lediglich 11 deutsche Einsatzkräfte vor Ort. Bei Bedarf könnten jedoch nach Ministeriumsangaben kurzfristig 500 Bundeswehr-Soldaten vom Kosovo nach Bosnien verlegt werden.

Der Bosnienkrieg in den frühen neunziger Jahren war der blutigste der Konflikte nach dem Zerfall des Vielvölkerstaats Jugoslawien. Nach der Unterzeichnung des Dayton-Friedensabkommens Ende 1995 wurde eine internationale Friedenstruppe in Bosnien stationiert, an der sich auch die Bundeswehr beteiligte. Sie soll bis heute den Frieden zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen garantieren.

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