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Kanu-Nachwuchs setzt Olympiasieger unter Druck

Duisburg. Die etablierten Kanuten um Olympiasieger Sebastian Brendel haben sich bei der nationalen WM-Qualifikation in Duisburg wie erwartet durchgesetzt.

Kanu-Nachwuchs setzt Olympiasieger unter Druck

Hatte keine Probleme sich das Ticket für den Weltcup in Duisburg zu sichern. Sebastian Brendel. Foto (Archiv): Ralf Hirschberger Foto: Ralf Hirschberger

Neben Brendel konnten die siegreichen Max Rendschmidt, Max Hoff, Nina Krankemann, Steffi Kriegerstein und Lisa Jahn ihr Ticket für den Weltcup in Duisburg sichern. Aber auch Junioren-Weltmeister Jacob Schopf überzeugte mit Platz drei im Kajak über 500 Meter.

Im Canadier setzte sich der dreifache Weltmeister Brendel nach seinem 2000-Meter-Sieg auch über die anderen Distanzen durch. „Ich lass mich nicht verrückt machen, sollte es noch nicht von Anfang an hundertprozentig passen. Aus der Vorsaison habe ich gelernt, dass eine gewisse Gelassenheit nicht verkehrt ist. Wenn es zur WM dann so läuft wie im letzten Jahr, wäre ich voll zufrieden“, sagte Brendel.

Über 500 Meter wurde der Leipziger Peter Kretschmer Zweiter hinter Brendel. Über die doppelte Distanz erkämpften sich die C2-Weltmeister Yul Oeltze (Magdeburg) und Kretschmer die Plätze hinter dem Potsdamer. Jan Vandrey gewann den Sprint vor Stefan Kiraj (beide Potsdam) und Nico Pickert (Leipzig). Im Kajak siegte über 500 Meter K4-Weltmeister Rendschmidt (Essen), über 1000 Meter Max Hoff (Essen). Weltmeister Tom Liebscher (Dresden) war wegen einer Erkrankung nicht am Start.

Bei den Kajak-Frauen sorgte U23-Vizeweltmeisterin Nina Krankemann (Magdeburg) mit dem Sieg über 500 Meter für eine Ausrufezeichen. Im Sprint setzte sich Steffi Kriegerstein (Dresden) durch. Im Canadier blieb Lisa Jahn (Berlin) sowohl über 500 Meter als auch über 200 Meter ungeschlagen und holte das Weltcup-Ticket.

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