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Hintergrund

Karstadt nach Krise wieder optimistisch

Essen Gut ein Jahr sah die Warenhauskette Karstadt in den Abgrund der Insolvenz, jetzt hat sich wieder Optimismus verbreitet.

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Karstadt nach Krise wieder optimistisch

Karstadt-Eigentümer Berggruen will den Konkurrenten Kaufhof übernehmen.

Für das gerade zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2010/2011 (30. September) versprach die Geschäftsleitung einen Umsatz- und Gewinnzuwachs - genaue Zahlen wurden noch nicht genannt. Auch das Schreckgespenst von Filialschließungen ist verschwunden - die bundesweit rund 120 Standorte und die Mitarbeiterzahl von rund 22 0000 sind aus der Diskussion. Den Wendepunkt brachte im Juni 2010 das Einspringen des Investors Nicolas Berggruen, der die traditionsreiche Warenhauskette kaufte. Zuvor war Karstadt mit seinem Mutterkonzern Arcandor in die Insolvenz gerutscht. Zu den Übernahmeinteressenten gehörte damals auch die Kaufhof-Mutter Metro, die aber nur ausgewählte Karstadt-Häuser weiterführen wollte. Jetzt könnte es doch zu der großen „Deutschen Warenhaus AG“ kommen, über die schon so oft spekuliert wurde - aber unter umgekehrten Vorzeichen. Die Karstadt AG geht auf eine Geschäftsgründung von Rudolph Karstadt 1881 in Wismar zurück. Zum Portfolio gehört unter anderem das weltbekannte Kaufhaus des Westens (KadeWe), eines der größten europäischen Kaufhäuser überhaupt.

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