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Karstadt will Computerabteilungen ausgliedern

ESSEN Nach ihren Buchläden will die Warenhauskette Karstadt jetzt auch die Computerabteilungen ausgliedern. Eine Vereinbarung mit der Computerhandelskette Gravis sieht einen sechsmonatigen Test in drei Filialen vor, wie die Konzernmutter Arcandor am Montag in Essen mitteilte.

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Karstadt will Computerabteilungen ausgliedern

Bei Karstadt sollen Computer von Gravis verkauft werden.

Nach einem erfolgreichen Verlauf der Testphase sei geplant, dass Gravis in der Endstufe den Einkauf und Vertrieb auch weiterer Bereiche aus dem Karstadt-Segment Multimedia in weiteren Karstadt-Warenhäusern übernehmen wird.

Gravis, Mitte der 80er Jahre in Berlin gegründet, ist auf Produkte des US-Herstellers Apple (Rechner und Software, iPods, Zubehör) spezialisiert. Laut Mitteilung sollen während der Testphase aber auch Windows-basierte PCs und entsprechendes Zubehör verkauft werden.

Für junge Zielgruppen

 „Apple-Produkte sind ein attraktives Sortiment gerade für jüngere Zielgruppen“, sagte Peter Wolf, Vorsitzender der Karstadt-Geschäftsführung und Arcandor-Vorstandsmitglied. Mit Deutschlands größtem Apple-Händler Gravis habe sich Karstadt für den kompetentesten Anbieter in diesem Sortimentsbereich entschieden. Das Berliner Unternehmen betreibt derzeit bundesweit 23 Filialen und fünf Shop-in-Shop-Verkaufsstellen.

Zehn Prozent vom Umsatz

Die Multimedia-Abteilungen tragen einem Arcandor-Sprecher zufolge mit einem jährlichen Umsatz von 450 Millionen mit knapp zehn Prozent zum Gesamtumsatz der Karstadt-Warenhäuser bei. Zuvor ist Karstadt bereits im Buchbereich eine strategische Kooperation eingegangen. Die entsprechenden Fachabteilungen sollen künftig von Weltbild/Hugendubel betrieben werden, nachdem eine ursprünglich angedachte Kooperation mit der zur Douglas Holding gehörenden Thalia geplatzt war.

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