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Katzenaugen nötig

HABINGHORST Fast hätte nur die Dunkelheit gesiegt, doch am Schluss hatte der Verbandsligist DSC Wanne mit einem 5:3 (3:1/3:3) nach Verlängerung gegen Landesliga-Aufsteiger VfB Habinghorst wohl die besseren „Katzenaugen“.

08.08.2007

Den Vierbeinern sagt man ja nach, dass sie auch ohne Tageslicht zurecht kommen. Jedenfalls bis die Akteure noch genug Licht hatten, besaßen auch die Burschen von VfB-Trainer Dieter Beleijew anscheinend katzengleich „mehrere Leben“. Was für ein Spiel und was für eine Wandlung am gestrigen regnerischen Abend im „Habichthorst“. Die Hausherren waren im ersten Abschnitt klar unterlegen, konnten sich mehrfach bei Latte, Pfosten und Torhüter Andrè Dante bedanken, dass sie nur mit 1:3 in die Kabine zum Halbzeit-Tee marschieren durften. Immer einen Tick schneller mit direkten Spielzügen in den Habinghorster Strafraum, lag das Beleijew-Team nach 20 Minuten mit 0:2 hinten. Der Coach selbst hatte schon vor dem Match Angst, dass sein teilweise angeschlagenes Mannschaftsgefüge nicht mithalten kann: „Wir werden vorsichtig anfangen!“ Plarre haucht Leben ein

Lebenszeichen

Erst in der 28. Minute gab es das erste „Lebenzeichen“ der Platzherren. Libero Thilo Karl hatte schon vorher seine Mitstreiter aufgefordert: „Lasst uns Fußball spielen!“ Und das gelang. 22 Minuten waren gelaufen, als sich Marcus Plarre an den Strafraum wagte und mit einem wuchtigen Schuss zum 1:2 dem VfB-Gefüge scheinbar etwas Leben einhauchte. Das 1:3 (28.) schien alles in glatte Bahnen für die Mannen aus „Herne zwei“ zu lenken. Doch da hatten sie die „Rechnung ohne den Wirt“ gemacht. Denn nach dem Wechsel wähnten sich die Höherklassigen wohl zu sehr auf der sicheren Seite. Plötzlich trumpften Beleijews Burschen auf. Und wie. Wieder war es Plarre, der sich auf der rechten Seite Richtung Strafraum bewegte. Der Schuss, diesmal mehr ein Versuch, kam irgendwie zu Patrick Podwysocki, der quasi mit einer Piourette, also um sich selbst drehend, das Leder mit dem verlängerten Rücken zum 2:3 (46.) über die Linie brachte. Was für ein Auftakt der zweiten Hälfte. Glückliches Kirmesgeld Und es wurde noch besser. Die Wanner, die vielleicht noch mit einem gemütlichen Ausflug zur Cranger Kirmes gerechnet hatten, kassierten durch Daniel Wiencek nur eine Minute später das 3:3. Die „Schwarz-Gelben“ hatten nun gegen die „Blauen“ ihr „blaues Wunder“ erlebt. Gute Chancen von Marc Olschewski und patrick Podwysocki folgten. Doch es sollte nicht sein. Bei der herrschenden Dunkelheit ohne Flulicht hatten schließlich mit einem Elfmetertor und dem fünften Treffer die Gäste dann doch glücklich das „Kirmesgeld“ verdient. „Crange, wir kommen!“

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