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Kegeln im Wandel

15.03.2018
Kegeln im Wandel

Und die Kugel rollt! Der Kegelklub „Rollsplit“ will sein Hobby nicht aufgeben.walfort

Südlohn. Jeder der schon einmal kegeln war, weiß, wie viel Spaß das machen kann. Voraussetzung ist natürlich, dass man eine Kegelbahn reserviert hat. Doch eine freie Bahn zu finden wird immer schwieriger. Grund dafür ist aber nicht, dass es zu viele Kegelklubs gibt. Eher im Gegenteil: Im Vergleich zu noch vor zehn Jahren gibt es heute viel weniger Klubs. Aus Altersgründen lösen sich nämlich viele Kegelklubs auf. Folglich lohnt es sich für Gaststätten nicht mehr ihre Kegelbahnen instand zu halten. Der Platz lässt sich besser anderweitig nutzen und so schließen sie die Bahnen. Die Klubs, die noch kegeln wollen und sich eine andere Bahn suchen müssen, finden dann keine freie für den Wochentag, an dem sie üblicherweise kegeln. So geht es auch „Rollsplit“ aus Südlohn. Die Kegelbahn im Südlohner Hof wird nämlich aufgrund eines Umbaus geschlossen. Trotzdem will der Kegelklub die Hoffnung nicht aufgeben und hat sich schon auf Wartelisten für andere Bahnen eingetragen.

Manche Kegelbahnbetreiber, wie Wolfgang Westerhoff, wollen ihre Kegelbahnen nicht schließen. Damit sich das Geschäft noch lohnt, verlangt er von den Klubs, die einmal pro Monat da sind, einen durchschnittlichen Verzehrumsatz von 200 Euro pro Jahr.

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