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Kehlmann und Rushdie beim Schriftsteller-Stammtisch

München. Worüber wird geredet, wenn Schriftsteller sich in privater Runde zum Abendessen in New York treffen? Über alles und jedes - nur nicht über das Schreiben.

Kehlmann und Rushdie beim Schriftsteller-Stammtisch

Daniel Kehlmann (l) und Salman Rushdie bei einer Diskussionsveranstaltung in New York. Foto: Bernd von Jutrczenka

Daniel Kehlmann (43) und Salman Rushdie (70) treffen sich in New York regelmäßig zum Schriftsteller-Stammtisch. „Es ist eine kleine Gruppe“, verriet der deutsche Bestsellerautor („Die Vermessung der Welt“) im „Süddeutsche Zeitung Magazin“.

Mit dabei seien noch das Schriftstellerehepaar Hari Kunzru und Katie Kitamura, die mexikanischen Autoren Valeria Luiselli und Álvaro Enrigue sowie Kehlmanns Frau. „Wir gehen regelmäßig in dieser Runde Abendessen.“

Über mögliche Schreibblockaden oder neue Romanideen werde dort aber nicht diskutiert. „Wir sprechen über alles, nur nicht über das Schreiben!“, sagte Rushdie. Kehlmann ergänzte: „Meine Erfahrung ist: Schriftsteller reden nicht privat über solche Dinge.“ Man käme sich komisch vor.

Der indisch-britische Autor Rushdie war für sein Buch „Die satanischen Verse“ 1989 vom iranischen Staatsoberhaupt Ajatollah Khomeini mit einem Todesurteil belegt worden und musste jahrelang im Untergrund leben.

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