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Kein Sieger zwischen Hoffenheim und Lautern

Sinsheim (dpa) Trotz drückender Überlegenheit hat der 1. FC Kaiserslautern auch im dritten Anlauf den ersten Bundesligasieg gegen 1899 Hoffenheim verpasst. Mit dem 1:1 (1:0) im Kurpfalz-Derby bauten die «Roten Teufel» ihre Serie im Fußball-Oberhaus zumindest auf vier Spiele ohne Niederlage aus.

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Kein Sieger zwischen Hoffenheim und Lautern

Vedad Ibisevic (r) überwindet Kaiserslauterns Torwart Kevin Trapp zum 1:0 für Hoffenheim. Foto: Uwe Anspach

Vor 30 150 Zuschauern brachte Vedad Ibisevic die enttäuschenden Gastgeber in der 33. Minute in Führung. Dorge Kouemaha (73.) gelang der hochverdiente Ausgleich für die Pfälzer. Die in Bundesliga und DFB-Pokal zuletzt viermal nacheinander ungeschlagenen Gäste nahmen den Schwung aus den erfolgreichen Auftritten mit und spielten vom Anpfiff weg mit breiter Brust auf. Hoffenheim wirkte von dem couragierten Auftritt der «Roten Teufel» überrascht und konnte nur reagieren.

Der FCK agierte bissig in den Zweikämpfen und schlug überraschend auch technisch die feinere Klinge. Erste Chancen für Olcay Sahan (12.) und Kouemaha (14.) waren die Folge, doch beide zielten zu ungenau.

Die Hausherren standen in der ersten halben Stunde völlig neben sich und brachten im Spiel nach vorne nichts zustande. Dennoch bot sich der TSG nach 26 Minuten bei einem ruhenden Ball die große Möglichkeit, in Führung zu gehen. Sejad Salihovic traf jedoch mit einem Freistoß-Knaller aus gut 30 Metern nur die Latte.

Der FCK zeigte sich davon unbeeindruckt und blieb weiter am Drücker. Nur im Abschluss haperte es bei den Pfälzern, die dafür knallhart bestraft wurden. Nachdem Kapitän Christian Tiffert (29.) aus günstiger Position die nächste Chance vergeben hatte, schlug es hinten wie der Blitz aus heiterem Himmel ein. Eine flache Hereingabe von Edson Braafheid drückte Ibisevic aus Nahdistanz zu seinem dritten Saisontreffer über die Linie.

In der Folge beteiligten sich nun auch endlich die Kraichgauer am Spiel. Ryan Babel (41.) scheiterte mit einem Freistoß an FCK-Keeper Kevin Trapp, kurz darauf verfehlte ein Kopfball von Marvin Compper knapp das Ziel.

Das erste Achtungszeichen nach dem Wechsel setzten wieder die Gäste, als Pierre de Wit einen Freistoß aus 20 Metern knapp über das Tor zirkelte. In der zunehmend zerfahrenen Partie konnte Hoffenheim lediglich durch seinen Kampfgeist überzeugen. Die einzige Chance im zweiten Durchgang verstolperte Ibisevic (62.) kläglich.

Der FCK drängte mit Macht auf den Ausgleich und würde für seine Bemühungen belohnt. Der eingewechselte Richard Sukuta-Pasu legte mit der Brust auf Kouemaha ab, und der Kameruner versenkte die Kugel aus 20 Metern mit einem herrlichen Volleyschuss im Netz.

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